Passivhaus – Bauherren in Hannover haben gute Karten

www.proklima-hannover.de/privat/neubau/

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Hannover entwickelt sich langsam zur Passivhaus-Hauptstadt in Deutschland. Die Stadt arbeitet emsig daran, den energiesparenden Passivhaus-Standard mit erneuerbarer Energieversorgung weiter zu etablieren. Circa 30 % aller neuen Wohngebäude in Hannover werden bereits im Passivhausstandard realisiert, „auf dem Land“ um und außerhalb Hannovers circa 3 %. Die Niedersächsische Landeshauptstadt bietet Bauherren eine gezielte Niedrigenergie- und Passivhaus-Beratung sowie eine lohnende Passivhaus-Förderung, in der die Qualitätssicherung bereits enthalten ist.

Fördbonus für hocheffiziente Baustandards

Die hohe Passivhausquote hat die Region zum großen Teil der Arbeit und Förderung des enercity-Fonds pro Klima zu verdanken. Der Klimaschutzfond wurde bereits am 8. Juni 1998 von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze sowie der enercity AG gegründet – in dieser Form europaweit einzigartig schaut proKlima nun auf 20 Jahre erfolgreiche Klimaschutz-Arbeit zurück: Der gezielten regionalen Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Energie- und CO2-Einsparung, zur Nutzung regenerativer Energien und der rationellen Energieanwendung.

Seit 1998 wurden für über 31.000 Fördermaßnahmen rund 790 Einzelförderungen über 62 Mio. Euro Fördermittel bewilligt. Damit konnten 1,4 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Für den Effekt von 20 Jahren proKlima-Förderung wäre ein Viertel des Stadtgebiets Hannovers erforderlich, um dieselbe „CO2-Speicherleistung“ erzielen zu können.

Mit seinen Zuschüssen unterstützt der enercity-Fonds proKlima vor allem die Einsparung von Heizenergie und Strom. Ein Schwerpunkt der Förderprogramme ist das energieeffiziente Bauen und Modernisieren. Die Förderung gibt es allerdings nur für qualitativ hochwertige Maßnahmen, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen und die übliche Praxis hinausgehen, wie der Neubau nach Passivhausstandard. Nach dem Motto „Wenn schon, denn schon“ soll die Entscheidung für hocheffiziente Standards und damit für nachhaltigen Klimaschutz mit Zuschüssen belohnt werden.

 Für 20 Wochen 20 % höhere Zuschüsse

Zum 20. Geburtstag von proKlima greift der Klimaschutzfonds tiefer in den Fördertopf. In der proKlima-Jubiläumsaktion werden für 20 Wochen um 20 Prozent erhöhte Fördersätze ausgezahlt. So werden beim Neubau eines Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhauses als „Passivhaus plusSolar“ nun kurzzeitig 6.000 Euro statt 5.000 Euro bewilligt. Das heißt 1.000 Euro on top. Für Hauseigentümer und Bauherren im proKlima-Fördergebiet lohnt sich die Entscheidung für den Klimaschutz jetzt mehr denn je.

Die erhöhten Zuschüsse können seit dem 8.6.2018 (Datum des Eingangsstempels in der proKlima Geschäftsstelle) bis zum 31. Oktober 2018 abgerufen werden. Die Förderungen werden nach den seit Jahresbeginn geltenden aktuellen Förderbedingungen bewilligt.

Weitere Informationen unter: https://www.proklima-hannover.de/privat/neubau/

Ein Passivhaus-Neubau spart etwa 80 Prozent der Heizenergie im Vergleich zum konventionellen Neubau.

Gut möglich, dass die Fördertöpfe von proKlima bereits vor Ablauf der Aktion leer sind. Allerdings profitieren zukünftige Passivhausbewohner fortan Tag für Tag vom hohem Wohnkomfort, der sehr guten Bauqualität und der geringeren Umweltbelastung – ein Passivhaus ermöglicht es, den Energiebedarf von Neubauten kostengünstig auf ein Minimum zu senken.

Gerade Passivhäuser mit vergleichsweise hohen Energieeffizienzanforderungen schneiden im Baukosten-Vergleich immer wieder besonders gut ab. Aufgrund einer optimal gedämmten Gebäudehülle, von der Bodenplatte bis zum Dach wärmebrückenoptimiert, halten Passivhäuser die Wärmeverluste und den Wärmebedarf von vornherein gering. Damit Passivhäuser wirklich funktionieren, muss sowohl die Planung als auch die Bauausführung konsequent und in hoher Qualität umgesetzt werden. Nicht zu Unrecht gelten Passivhausplaner als besonders sparsam, auch wenn es um den Bauprozess geht.

Die besten Beispiele von Passivhaus-Neubauten aus dem Raum Hannover stellt der enercity-Fonds proKlima auf seiner Homepage vor. Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie öffentliche und Bürogebäude werden im Detail vorgestellt, mit allen Informationen über Baukonstruktionen, verwendeten Materialien, Gebäudetechnik und Energiekennwerten.

www.proklima-hannover.de/beste_beispiele/wohnen/neubau/
Das Passivhaus-Aktiv für mehr Behaglichkeit

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