Unsere Energieeinsparverordnung zu streng? Die staatliche Förderung zu sparsam und dafür die Baukosten für Energieeffizienz viel zu hoch? Der nationale Aktionsplan Energieeffizienz der deutschen Bundesregierung planlos?
Sowohl beim Klimaschutz als auch beim Bauen lohnt es sich, auch mal über den Tellerrand zu schauen. In diesem Fall, was unsere österreichischen Nachbarn in Sachen Energieeffizienz beim Bauen und Sanieren so „anders“ machen. Schließlich ist der Klimaaktiv-Gebäudestandard österreichweit die Richtschnur für ökologisches und energieeffizientes Bauen. … Weiterlesen
Archiv des Autors: K. Wernicke
Wohnen im „Vierklee“ – energieeffizient gebaut eine runde Sache
Ein außergewöhnliches Wohnprojekt verdient auch einen außergewöhnlichen Namen. In der Tiroler Gemeinde Gnadenwald entstanden drei Einzel- und ein Doppelwohnhaus, angeordnet wie ein vierblättriges Kleeblatt. Das gab der Siedlung schnell den sympathischen Spitznamen „Vierklee“.

Die neue Wohnsiedlung in Niedrigenergiebauweise im Bau
Foto: www.fotostanger.com
Quelle: m.sms-spenglerei-stubaital.at
Die originelle Form und die ureigen geschwungene Holzfassade sind nur zwei Highlights. Die Wohnsiedlung überzeugt dabei auch durch seine inneren Werte und bekam für seine Niedrigenergiebauweise die höchste österreichische Auszeichnung für energieeffiziente Gebäude. Alle vier Baukörper erreichen den klimaaktiv-Gold-Standard. Kein Wunder, dass die insgesamt fünf Wohneinheiten innerhalb kürzester Zeit bereits vergriffen waren. … Weiterlesen
Newsticker 15. September 2016
Wir wollen Ihnen einen Überblick über die Medienresonanz des Themas Dämmen, Dämmstoffe und energieeffizientes Bauen geben. Dafür checken wir das Web für Sie und geben eine kurze Zusammenfassung der jeweiligen Artikel mit dem – aktiven – Link, damit Sie sich selbst ein Bild über den Themenbereich machen können:
Eine Million Passivhaus-Quadratmeter in Österreich
Österreichische, in der internationalen Datenbank dokumentierte Passivhaus-Objekte haben nun die magische Marke von insgesamt über 1.000.000 Quadratmeter Fläche überschritten. Jedes siebte Objekt wird bei den Internationalen Tagen des Passivhauses vom 11.-13. November zu besichtigen sein – ein deutliches Zeichen der hohen Bewohnerzufriedenheit.
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1109347
Tag des Passivhauses vom 11. bis 13. November
Wer bereits in einem Passivhaus wohnt, kann sein Haus zur Besichtigung freigeben. Egal ob neue und/oder bereits bestehende Projekte, lassen Sie zukünftige Bauherren Einblick in Ihr Haus nehmen, um sie für das Passivhaus zu gewinnen und zu begeistern. Noch bis zum 7. Oktober können Häuser schnell und einfach online angemeldet werden.
http://www.ig-passivhaus.de/index.php?page_id=157&level1_id=75
Verzicht auf Bauqualität ist „Unsinn“
Eine Studie der TU Wien bestätigt die Nachhaltigkeit von Passivhäusern. Für billigeren Wohnraum wird laut Prof. Achammer am falschen Platz gespart. Die mancherorts geführte Diskussion über eine Senkung der Wohnkosten durch zurückgeschraubte Baustandards kann Achammer aber schon gleich gar nichts abgewinnen: „Das ist politischer Unsinn.“ Wolle die Politik wirklich leistbaren Wohnraum schaffen, so wüsste Achammer drei dringlichere Stellschrauben, an denen gedreht werden müsste.
http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/11953766-91/verzicht-auf-bauqualit%C3%A4t-ist-unsinn.csp
Urban Gardening: Erdbeeren und Salat vom Dach
Auf dem klassischen Gründach findet man verschiedene Gräser oder Sedumarten, auf dem Dach der LWG Bayern sieht das ganze etwas anders aus: Hier wird ein neues Anbausystem auf Basis der extensiven Dachbegrünung getestet: Die üppige Gemüseernte kann sich sehen lassen. http://www.bi-medien.de/artikel-11381-gb-urban-gardening.bi
Besucherzentrum der IGA 2017 bekommt Biodiversitäts-Gründach
In einem einzigartigen Azubi-Projekt schufen 11 Landschaftsgärtner-Auszubildende auf dem 2000 m² großen Gründach die Grundlage dafür, dass die Besucher während der IGA auf einer Aussichtsplattform ein artenreiches Biotop in luftiger Höhe bestaunen können. Ein außergewöhnlicher Ausbildungsort und eine schöne Ergänzung der Themen „Natur erleben“ und „Urban gärtnern“ der IGA – so hatte dieses Azubiprojekt für alle Beteiligten etwas Gutes.
http://www.soll-galabau.de/aktuelle-news/ansicht-aktuelles/datum/2016/08/11/azubiprojekt-auf-der-iga-2017-besucherzentrum-bekommt-biodiversitaets-gruendach.html
Aktueller Stand der Hamburger Gründachförderung
Insgesamt sind in Hamburg rund 6.300 Dächer mit einer Fläche von 124 Hektar (1.25 Mill m²) begrünt. Neuestes Mitglied der Hamburger Gründach-Familie: Das Streit’s-Haus am Jungfernstieg mit seinem 500 m² großen Dachgarten mit einer artenreichen Grünfläche, einem großen Holzdeck und gemütlichen Bänken. Und das lässt sich die Stadt auch was kosten. Für ein Förderprogramm zur Dachbegrünung stellt die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) bis 2019 insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Zuschüsse von 30 % bis maximal 60 % der Herstellungskosten können sowohl private Hauseigentümer als auch Unternehmen zur Aufrüstung von Gründächern auf Wohn- und Nichtwohngebäuden nutzen.
http://foerderdata.de/hamburg-zahlt-zuschuss-fuers-gruendach
Modernisierungsoffensive – der Countdown zum Start der Infotour läuft
Bei den anstehenden Info-Abenden mit dem Titel „SO LEBEN WIR IN DER ZUKUNFT“ erfahren Hauseigentümer alles Wissenswerte zur Modernisierung der eigenen Immobilie oder für den Neubau Ihres Effizienzhauses. Am 17.09.2016 startet die Tour in Berlin und geht dann deutschlandweit bis zum 28.11. auf Reise. Die Info-Abende werden alles andere als übliche Energiespar-Vorträge sein: Es gibt spannende Filmausschnitte, außergewöhnliche Interviews und jeden Abend geht ein Besucher mit seinem persönlichen Förderpaket nach Hause.
http://www.modernisierungsoffensive.com/#termine
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Das Plus am Effizienzhaus Plus
Interview mit Karla Müller von der Informationsstelle Effizienzhaus Plus.
Ein neues Wohnhaus nach den momentan gültigen Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist Pflicht. Doch Technik und Planer lassen bereits heute weit mehr zu. Bauherren die sich fürs energiesparende Eigenheim entscheiden, haben dabei die Qual der Wahl. Ob Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Effizienzhaus oder „neuerdings“ auch ein Effizienzhaus Plus. Letztere werden seit 2012 im Praxistest erforscht und erprobt. Über 35 Modellvorhaben mit unterschiedlichsten Planungs- und Baukonzepten wurden konzipiert, verbessert, weiterentwickelt und praxistauglich gemacht. Die KfW-Förderbank notiert die Entscheidung für den Bau eines KfW-Effizienzhaus 40 Plus seit April mit einem satten Tilgungszuschuss von 15.000 Euro als Energiesparerbonus. Wir haben bei der Informationsstelle Effizienzhaus Plus nachgefragt, womit die neue Generation der Eigenheime bei Bauherren punkten kann. … Weiterlesen
Newsticker 3. August 2016
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Deutschland gewinnt Effizienz-Weltmeisterschaft
Laut einem Ranking des American Council for an Energy Efficient Economy (ACEEE) für Energieeffizienz auf Ebene einzelner Länder belegt Deutschland weltweit im dritten Jahr in Folge Platz eins. Deutschland belegt bei Gebäude, Industrie und nationale Effizienzanstrengungen den ersten Platz, beim Transport lagen Indien, Japan und Italien gleichauf und vorne.
http://www.enbausa.de/daemmung-fassade/aktuelles/artikel/deutschland-gewinnt-effizienz-weltmeisterschaft-5557.html
Tipps vom Klimaexperten, wie man umweltbewusst wohnt und dabei auch noch spart
„Nicht zu groß bauen, dafür aber in möglichst hoher Qualität.“ Ein Haus baut man für die nächsten fünfzig Jahre, da würden die drei bis fünf Prozent Mehrkosten durch ökologisches Bauen jedenfalls später eingespart, meint Stephan Fickl von der Österreichischen Energieagentur „Klimaaktiv“, einer Beratungsinitiative des Umweltministeriums.
http://www.news.at/a/wohnen-klima-tipps-6952570
Münchner Joseph-Pschorr-Haus wird Gründach des Jahres 2016
Das im Oktober 2013 eröffnete Joseph-Pschorr-Haus ist ein moderner Shoppingkomplex mit darüber liegenden Penthouse-Mietwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über Freiflächen in Form von Dachterrassen, Loggien oder den begrünten Innenhof mit Dachgarten. Die Wohnungen sind um den sich nach oben erweiternden, begrünten Lichthof, der die Mitte des Gebäudes bildet, angeordnet. In den gefalteten und beschichteten Glasflächen des Innenhofes spiegeln sich die Pflanzen wie in einem riesigen Kaleidoskop wieder.
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0848.php4
Die Technik soll zukünftig lüften, nicht der Mensch.
Die Bundesregierung denkt darüber nach, das Baurecht weiter zu verschärfen. Um die Energieeffizienz in Gebäuden zu verbessern, wird auch eine mögliche Verpflichtung zu ventilatorgestützten Lüftungsanlagen im Wohnbereich diskutiert – will heißen: Die Technik soll lüften, nicht der Mensch.
http://www.heute.de/baurecht-lueftungsanlagen-koennten-pflicht-werden-bei-neubauten-44210784.html
Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Wärmedämmung – es geht nicht ohne!“
„Es geht in unseren Breiten nicht ohne Wärmedämmung“, sagt Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“, „bei uns ist es über neun Monate des Jahres so kalt, dass unsere Häuser Tag und Nacht über ihre Außenbauteile auskühlen. Nur Dämmstoffe reduzieren diesen Wärmeabfluss aus dem Haus.“ Die „Hessische Energiespar-Aktion“ hat deshalb die Handlungsmöglichkeiten am Haus in „sechs Schritten zum Energiesparhaus“ beschrieben.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/113214/waermedaemmung-es-geht-nicht-ohne/
U-Werte entzaubert
Hier wird ein einfaches Verfahren vorgestellt, mit dem man den U-Wert selbst messen kann. Der U-Wert gibt an, wie gut die Wärmedämmung einer Mauer oder eines Fensters ist. Mit dem U-Wert kann man ausrechnen, wie viel Heizenergie verbraucht wird.
http://www.energieverbraucher.de/de/grundlagen__642/NewsDetail__16648/
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Wo im Gebäude steckt eigentlich die Nachhaltigkeit?
Experten aus verschiedenen Bereichen erläuterten am Beispiel des Scandic Hotels am Potsdamer Platz, was ein nachhaltiges Bauwerk ausmacht.
Wie bewertet man die Nachhaltigkeit von Gebäuden? Welchen Einfluss haben die einzelnen Bauprodukte für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes? Wie können Baustoffhersteller mit Ihren Produkten und Informationen daran mitwirken? Und was macht ein nachhaltiges Hotelgebäude aus?
Wie ein Gebäude nicht nur nachhaltig geplant und gebaut, sondern auch betrieben wird, konnte kann man am Beispiel des DGNB-zertifizierten Berliner Scandic Hotel Potsdamer Platz sehen. Die Zertifizierung des Hotels war Teil der Pilotphase für die Erstellung von Nutzungsprofilen für Hotels. Dabei erreichte das Projekt das beste Bewertungsergebnis innerhalb der Pilotprojekte und erhielt insgesamt die zweithöchste Auszeichnungskategorie der DGNB. „Es ist ein Paradebeispiel für ein nachhaltiges Gebäude – vor allem in der Nutzung“, fasst DNGB-Auditor Mark Kumar Bose zusammen. … Weiterlesen
Newsticker vom 20. Juni 2016
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Richtige Sanierung nach Hochwasser
Nach den heftigen Starkregenfällen der vergangenen Wochen steht in vielen Gebäuden nach Hochwasserschäden die Sanierung an. Die Überflutungen der Dämmung betreffen in der Regel Keller, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss. Das Austrocknungsverhalten der Dämmung ist sehr unterschiedlich und hängt auch vom Material ab. Materialien wie extrudiertes Polystyrol (XPS) nehmen kein Wasser auf. Lose Dämmungen, die zum Beispiel im zweischaligen Mauerwerk und bei Holzständerbauweise eingesetzt werden, können sich nach dem Trocknen setzen und sich somit Hohlräume bilden.
http://www.enbausa.de/solar-geothermie/aktuelles/artikel/richtige-sanierung-nach-hochwasser-ist-entscheidend-5486.html
Mehr Baugenehmigungen als sonst erteilt
In den ersten vier Monaten 2016 wurden in Deutschland knapp 27.800 mehr Genehmigungen zum Bau von Wohnungen erteilt als im Vorjahreszeitraum – insgesamt waren es 117.000 Wohnungen. Davon 98.900 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+30,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum), vor allem in Mehrfamilienhäusern (+27,7 % bzw. +10.800 Wohnungen). Aber auch die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern (+23,7% bzw. +1.400 Wohnungen) und in Einfamilienhäusern (+18,8% bzw. +5.400 Wohnungen) legte erheblich zu.
Ähnlich sieht es mit Wohnungen aus, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen. In den ersten vier Monaten des Jahres 2016 wurden mit 16.800 so viele Wohnungen um- und ausgebaut, wie seit Jahresbeginn 1997 nicht mehr.
http://www.bauletter.de/archiv/2016/2016-06-16.php
Warum sollten Verbraucher ihre eigenen vier Wände energieeffizient sanieren?
Check 24 hat mit Stephan Günther vom Sanierungsportal energieheld über das Potential und die Zukunft von Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden gesprochen. Energieheld kümmert sich in erster Linie um die Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen wie sinnvolle Dämmungen, effizientere Heizungssysteme, moderne Fenster etc.
https://www.check24.de/strom-gas/news/interview-energieheld-teil1-60699/
Solar-Retentions-Gründach kombiniert Photovoltaik, Begrünung und Wasserspeicher
Die Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung ist eine seit vielen Jahren bewährte Nutzungsform. Ein Beispiel ist das Gesundheits- und Diagnosezentrum Sanoforum im niederländischen Brunssum, das zum größten Teil im letzten Jahr gebaut wurde. Für das 4.000 Quadratmeter große Flachdach gab es schon in der Planungsphase viele Gründe, Photovoltaik, Begrünung und Wasserspeicher auf dem Dach zu vereinen: Durch Verdunstungs- und Kühlungsvorgänge verbessert die Dachbegrünung die Leistung der Photovoltaik-Anlage und trägt damit zur schnellen Rentabilität des Objektes bei. Die Dachbegrünung und das Retentionsdach speichern Niederschlagswasser, mindern Abflussspitzen und entlasten damit die Kanalisation.
Wärmeschutz schon in der Planung wichtig
Private Bauherren sollten darauf achten, dass Überlegungen zum sommerlichen Wärmeschutz frühzeitig in die Planung des Gebäudes einbezogen werden. Das betont Stefan C. Würzner, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. Das beginne damit, sich den unterschiedlichen Lauf der Sonne im Sommer gegenüber dem im Winter zunutze zu machen.
Ein kleiner Ort spart und schützt das Klima
Die Gemeinde Hänigsen hat ihre Ausgaben für Strom und Heizenergie um Zehntausende Euro gesenkt und gleichzeitig den Kohlendioxid-Ausstoß reduziert, weil sie in energiesparende Technik investiert hat. Allein das neue, wärmegedämmte Dach der Ballspielhalle in Hänigsen senkt die Heizkosten für das Gebäude um circa 5.200 Euro. „Der Wärmeverbrauch hat sich gegenüber dem Durchschnittswert der vergangenen drei Jahre um rund 127.000 Kilowattstunden reduziert und damit fast halbiert“, teilte Wirtschaftsförderer Andreas Fitz gestern mit. Die jährliche Kohlendioxid-Einsparung betrage 25.600 Kilogramm.
Energetische Sanierungen stauen sich in Velbert
Einen Stau der besonderen Art gibt es derzeit in Velbert. Denn in der Stadt herrscht ein großer energetischer Sanierungsstau bei Gebäuden. So stammen laut einer Studie der NRW-Bank rund 50 Prozent der hiesigen Wohnungen aus den 1950er bis 1970er Jahren – was in etwa dem NRW-Schnitt entspricht. Doch diese Immobilien erfüllen zumeist nicht die modernen ökologischen Anforderungen. Oder, wie es die Leiterin des Planungsamtes, Heike Möller, ausführt: „Der größte Teil der Gebäude ist energetisch nicht saniert.“
Die Würzburger Eisblockwette – Das Geheimnis ist gelüftet.
Vom 30. April 2016 bis 20. Mai wurde ein Kubikmeter Eis in einem nach Passivhausstandard gedämmten Häuschen verschlossen. Am 20. Mai wurde das Häuschen wieder geöffnet und das Schmelzwasser abgelassen. Nach 20 Tagen sind 20,64 % der 1.000 Liter geschmolzen, dies entspricht exakt 206,4 Liter. Stattliche 80 % des Eisblocks überlebten damit das Passivhaus-Experiment – und machten sichtbar, was eigentlich gar nicht sichtbar ist: Wie sich eine Gebäudehülle im Passivhausstandard auswirkt und was mit einer guten, richtigen, wirkungsvollen Dämmung erreicht werden kann.
http://www.wuerzburg.de/de/themen/umwelt-verkehr/klimaundenergie/tag-der-erneuerbaren-energien/411529.Die-Eisblockwette—Das-Geheimnis-ist-gelftet.html
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Flachdach mit Wohnraumreserve
Das richtige Flachdach hat viele Gesichter und Möglichkeiten
Was machen, wenn’s im heimeligen Zuhause zu eng wird? Ein individuell zugeschnittener Anbau kann die Lösung sein. Das zeigte auch ein Düsseldorfer Projekt, wo dem Neubau nachträglich ein Staffelgeschoss aufgesattelt wurde. … Weiterlesen
Newsticker vom 17. Mai 2016
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Der warme Wahnsinn
Im ganzen Land ärgern sich Eigentümer über ihre mit Wärmepumpen betriebenen Heizungen. Wegen der hohen Stromkosten fällt es bei ihnen besonders stark ins Gewicht, wenn sie falsch eingestellt sind. Und kaum eine der Stromheizungen funktioniert so, wie sie sollte.
http://www.welt.de/print/wams/finanzen/article154680836/Der-warme-Wahnsinn.html
Kostenoptimierung: Das Haus der 60.000 Möglichkeiten
Für ein neues Wohnprojekt in Feldkirch wurden die gesamten Lebenszykluskosten des Gebäudes in sämtlichen denkbaren Varianten berechnet – in nicht weniger als 60.000 verschiedenen Varianten! Man wollte in dem geförderten Forschungsprojekt nämlich ein für alle Mal klären, welche Bauweise die sowohl wirtschaftlich als auch energetisch optimale ist. Die Gebäudehülle werde jedenfalls ein lupenreines Passivhaus sein. Dass dieses die sinnvollste Variante sei, hätten die Berechnungen eindeutig gezeigt.
http://derstandard.at/2000036899013/Kostenoptimierung-Das-Haus-der-60-000-Moeglichkeiten
Happy Birthday, Passivhaus!
Das Konzept des Passivhauses zu entwickeln, war eine Sache: dies 1991 in die Praxis umzusetzen eine ganz andere. Die Datenbanken, die das Passivhaus Institut heute unterhält, damit Planer dort geeignete Komponenten finden, suchte Wolfgang Feist damals vergeblich. Und so mussten passivhaustaugliche Bauteile teilweise erst entwickelt werden, damit das erste Passivhaus in Darmstadt-Kranichstein gebaut und die ambitionierten Kennwerte erreicht werden konnten.
Feist behielt recht, und zwar so umfassend, dass das Konzept des Passivhauses tatsächlich in den letzten 25 Jahren nicht nachgebessert werden musste. Was aber ist aus der Passivhausidee geworden, die ja nicht geboren wurde, um ein einzelnes Haus sparsam zu machen, sondern um den Energieverbrauch für die Bereitstellung von Wärme drastisch zu senken?
http://www.verlagsprojekte.de/passivhaus-news/388-happy-birthday-passivhaus.html
Wieviel Eis schmilzt im Passivhaus?
Am 30. April 2016 wurde ein Kubikmeter Eis in einem nach Passivhausstandard gedämmten Häuschen verschlossen. Das Häuschen steht bis 20. Mai 2016 in der Würzburger Innenstadt und kann von allen, die Interesse haben und mitwetten möchten, besucht werden. Bis 19. Mai lautet die Gewinnfrage: Wieviel Eis wird schmelzen? Wettet mit und gewinnt. Am 20. Mai wird das Häuschen geöffnet und das Schmelzwasser abgelassen.
Mit der Eisblockwette will der städtischen Fachbereich Umwelt und Klimaschutz das Potenziale einer wirkungsvollen Wärmedämmung sichtbar machen. Das Sparpotenzial in den Wohnungen sowie Häusern in Stadt und Landkreis Würzburg ist enorm. Durch moderne Dämmtechnik und fachgerechtes Modernisieren können Kosten, Energieverbrauch und CO²-Emissionen effektiv reduziert werden.
http://www.wuerzburgerleben.de/2016/04/29/eisblockwette-wuerzburger-eisblock-experiment/
Eigentümer investieren deutlich weniger in energetische Sanierung
Vor allem Inhaber von Ein- und Zweifamilienhäusern gaben 2014 deutlich weniger Geld für die energetische Sanierung aus. Wegen der geringeren Energiepreise rentieren sich Modernisierungsmaßnahmen viel weniger als zuvor.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/eigentuemer-investieren-deutlich-weniger-in-energetische-gebaeudesanierung-14128092.html
Kleine Dachflächen selber begrünen
Ein Gründach verschönert Haus und Garten und unterstützt das Mikroklima in der Umgebung. Ein weiterer Vorteil ist, dass Gründächer sehr pflegeleicht sind – einmal angelegt, sind sie quasi selbstregulierend. Vor allem kleinere Flachdächer lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick auch in Eigenarbeit begrünen.
http://www.bauemotion.de/magazin/newsletter/17095644/context/155/issueObjID/17231569
Tag der Architektur am 25. und 26. Juni 2016
„Architektur für Alle“ lautet das bundesweite Motto. Neben den Projektbesichtigungen bieten einige Länderarchitektenkammern auch Touren zu einer ganzen Reihe von Projekten an. In manchen Bundesländern laden „offene Architekturbüros“ zum Besuch ein und erläutern ihre Arbeit. Es werden im Rahmen des Tages hier und dort auch Ausstellungen gezeigt und spezielle Kinderprogramme angeboten.
http://www.tag-der-architektur.de/
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Bis zu 4.000 € für einen Energieberater übernimmt der Staat
Energieberater beauftragen und Zuschuss beantragen!
Bauherren die nicht nur neu, sondern auch mit Energieeffizienz bauen wollen, kommen sich sicherlich manchmal vor, als balancieren sie auf einem Hochseil. Auf der einen Seite der Traum vom Eigenheim, auf der anderen Seite Bereitschaft und Wunsch etwas für Klima und Umwelt zu tun. Für Letzteres gibt es zwar Aufwind in Form finanzieller Förderung vom Staat, doch Baukosten, Finanzierung und hohe energetische Baustandards zum Erreichen der ersehnten Förderstufe ziehen dabei ganz schön nach unten. Wie sollen Bauherren da das Gleichgewicht behalten? Ein Netz mit doppeltem Boden wäre genau das, was sich viele beim Bauen wünschen würden.
Für zusätzliche Sicherheit kann ein baubegleitender Energieberater sorgen.
Dieser kann sicherstellen, dass ein geplantes Effizienzhauskonzept in der Bauphase und Praxis auch wirklich aufgeht. Der Energieberater konzentriert sich dabei auf alle energetischen Schwerpunkte, die zum Erreichen eines niedrigen Energieverbrauchs und der gewünschten Förderung erforderlich sind und ergänzt somit die Leistung von Architekt und Ausführenden. Falsche Dämmstoffe, Mängel bei Einbau oder Konstruktion oder die Abstimmung und Einstellung von Lüftung und Heizung – konkrete Vorgaben und rechtzeitig erkannte Probleme können so direkt geklärt und behoben werden. … Weiterlesen



