Neubauförderung für effiziente Gebäude

Neustart am 20. April 2022

Neustart der Neubauförderung

Ab 20.4.2022 nimmt die KfW wieder die Neubauförderung auf. Förderanträge können für Wohngebäude als Effizienzhaus 40 und für Nichtwohngebäude als Effizienzgebäude 40 gestellt werden. Damit wird die Neubauförderung zuerst mit modifizierten Förderbedingungen fortgeführt, allerdings im Rahmen der geplanten Neuausrichtung bis zum Jahreswechsel 2022-2023 nochmals angepasst. Ab 2023 soll dann das neue Förderprogramm „Klimagerecht Bauen“ starten.

Die geänderten Förderkonditionen ab 20.4.2022:

  • 10 % Tilgungszuschusses für ein Effizienzhaus/Effizienzgebäude 40 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • 12,5 % Tilgungszuschusses für Effizienzhaus/Effizienzgebäude 40 (Nachhaltigkeits-Klasse)
  • 12,5 % Tilgungszuschusses für ein Effizienzhaus 40 Plus mit eigener Stromproduktion auf Basis Erneuerbarer Energien

Ausnahmeregelungen für Betroffene des Hochwassers 2021
Für einen Übergangszeitraum bis zum 30.6.2022 befristet, erhalten vom Hochwasser Betroffene die unveränderten Fördersätze. Zudem können sie im Neubau weiterhin den Zuschuss beantragen.

Schritt 2: Effizienzhaus 40 wird nur noch mit Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen gefördert

Sobald das bereitgestellte Förderbudget von einer Milliarde Euro aufgebraucht ist, geht die Neubauförderung nahtlos ins Programm Effizienzhaus 40-Nachhaltigkeit (EH40-NH) über, das bis zum 31.12.2022 laufen soll. Das Programm ermöglicht die Neubauförderung als Effizienzhaus 40 nur noch in Kombination mit dem Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen (QNG). Bereits seit Mitte 2021 ist das QNG Siegel optionaler Bestandteil der BEG-Förderung und wurde bisher als Förderbonus in Form von erhöhten förderfähigen Kosten und einem höheren Fördersatz angerechnet. Mit Greifen der zweiten Stufe wird das Einhalten der Nachhaltigkeitskriterien für die Neubauförderung Pflicht.

Programmstart „Klimafreundliches Bauen“ in 2023

Als dritter und finaler Schritt ist ab Januar 2023 das neue umfassende Programm „Klimafreundliches Bauen“ vorgesehen. Dieses Programm soll das Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen weiter entwickeln und wird insbesondere die Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus der Gebäude stärker in den Fokus stellen. Die genaue Justierung des Programmes läuft noch.

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