GEG tritt in Kraft, was Sie jetzt wissen müssen

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) tritt am 1. November 2020 in Kraft. Wir fassen für Sie zusammen, was sich ändert und was bleibt.
Gebäudeenergiegesetz - das gilt für Bauherren

Image by 2211438 from Pixabay

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) führt die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in einem Gesetz zusammen. Das heißt: EnEV, EnEG und EEWärmeG treten mit dem Inkrafttreten des GEG außer Kraft.

… Weiterlesen

Erster Bundespreis UMWELT & BAUEN

Es gelingt nachhaltige Bauweisen und Sanierungsprojekte bezahlbar umzusetzen.
Innovative Projekte für nachhaltiges Bauen wurden erstmals mit dem Bundespreis ausgezeichnet.

Energieeffizientes Bauen

Ob moderne Wohngebäude mit besonders geringem Energiebedarf und sozialverträglichen Mieten oder das intelligent gestaltete Schulgebäude mit energiesparsamer Low-Tech Lüftung – mit innovativen Ideen antworten die mit dem ersten Bundespreis UMWELT & BAUEN prämierten Bauprojekte aus Aalen, Hamburg und Berlin des ersten Bundespreises UMWELT & BAUEN auf die Herausforderungen nachhaltigen Bauens. … Weiterlesen

Grüner wird’s nicht – Hamburg fördert Grüne Fassaden

Die Vision Hamburg`s: Neubauten und geeignete Flachdachsanierungen über 100 m² mit grünen Dächern (Intensiv oder Extensiv) zu versehen. Mindestens 70 % der Neubauten mit Flachdach oder flachgeneigten Dächern und geeigneten Flachdachsanierungen werden begrünt, davon sind 20 % für Bewohner oder Beschäftige als Freiräume nutzbar.
Smart is Green Hamburg_© BUE. Landschaftsarchitektur L+

Smart is Green Hamburg © BUE. Landschaftsarchitektur L+

Bis Dezember 2024 können Grundeigentümer Zuschüsse für den Bau von Gründächern und nun auch für Grüne Fassaden beantragen. Ausgezahlt werden diese Mittel über die Hamburgische Investitions- und Förderbank. Seit 1. Juni 2020 fördert die Umweltbehörde auch Eigentümer, die eine begrünte Pergola, vertikale Gärten oder Fassadengrün anlegen. 40 Prozent der Kosten, maximal 100.000 Euro können Antragstellerinnen und Antragsteller erhalten.

… Weiterlesen

Gebäudebegrünung – Green Deal für Stadt und Grün

Konjunkturprogramm für Gebäudebegrünung fördert Wirtschaft und Klimaanpassung

Die Bundesregierung hat mit ihren Beschlüssen zur Förderung der Wirtschaft mit weitreichendem Blick in die Zukunft erneut auch den Bausektor und die Kommunen in ihren Fokus genommen. Darunter Maßnahmen mit klimapolitischem Schwerpunkt, denn diese können zu einem wirtschaftlichen Aufschwung im Sinne eines großen Green Deals werden.  Es gilt sowohl die Wirtschaft zu stärken als auch gleichzeitig – und nicht trotzdem – den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

 

Nun ist eine zügige Umsetzung des groben Plans ins Detail gefragt.

Wichtige und einfach umzusetzende Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung mit Klimaanpassungsstrategie – zusammengefasst von BuGG und FPX

Ein Punkt des Konjunkturpakets: Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird für 2020 und 2021 um eine Milliarde Euro auf 2,5 Milliarden Euro aufgestockt. Auch die Förderprogramme des Bundes zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude werden aufgestockt und ein Programm zur Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen in sozialen Einrichtungen wird aufgelegt. Genau hierauf zielt das aktuelle BuGG Papier „Green Deal“ mit seinen sechs Punkten ab und liefert den Verantwortlichen eine gute Vorlage für die Umsetzung in konkrete, umweltrelevante Maßnahmen, die schnell greifen und die Handlungsfähigkeit der Politik beweisen.

Denn die aktuelle Situation zeigt, wie groß das Bedürfnis nach grünen Rückzugsorten in dicht besiedelten Städten und Regionen ist. „Als Bestandteil von Konzepten für die Überflutungs- und Hitzevorsorge ist die Gebäudebegrünung ein wirksames, vergleichsweise einfaches und günstiges Instrument der Klimafolgenanpassung, die nicht in Konkurrenz zu anderen Technologien steht und bei der eine hohe Akzeptanz der Bürger zu erwarten ist“ so Dr. Gunter Mann vom BuGG. … Weiterlesen

Gründach wird zum Herzstück im Neubauquartier

Sonninquartier Hamburg

Kinderspielplatz auf dem Gründach Bildnachweis: JACKON Insulation GmbH und Gregor Heidt

Kinderspielplatz auf der Umkehrdachkonstruktion

Das Sonninquartier dürfte aktuell eines der am meisten beachteten Neubau- und Stadtteilprojekte Hamburgs sein: Bezahlbarer Wohnraum in attraktiver Lage, selbst mit dem Fahrrad kaum zehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Über 248 öffentlich geförderte Wohnungen sind im neuen Quartier im Stadtteil Hammerbrook seit 2018 entstanden. Insbesondere junge Familien werden hier ein neues Zuhause finden – deshalb wurde zentral im Innenhof des Quartiers neben Gewerbeflächen zur Nahversorgung auch eine Kindertagesstätte in das Projekt integriert.

Ein besonderes Highlight ist der fantasievoll angelegte Spielplatz, der direkt auf dem Dach der Kita entstanden ist. Das genau dieses Flachdach Architekten und Dachdeckern in Planung und Bauverlauf vor einige Herausforderungen stellte, ist jetzt kaum mehr vorstellbar. Denn die Entscheidung für eine Umkehrdach-Konstruktion erwies sich als vorteilhafte Lösung, die letztendlich einen schnellen Baufortschritt ermöglichte.

… Weiterlesen

Bauverzögerungen oder fristgerechte Fertigstellung und Übergabe

Wie wirkt sich Corona auf geplante und bereits begonnene Bauprojekte aus?

Drohende Bauverzögerungen: Foto: Sebastian Göbel / pixelio.de

Momentan führt der Corona-Lockdown bereits zu Bauverzögerungen und verhindert so die fristgerechte Fertigstellung bei einer ohnehin oft engen Zeitkalkulation. Ob sich Kontaktsperre und Quarantäne auch auf die Ansprüche von Bauherren und Mietern auswirken? Gründach, Terrasse und Balkon sind zurzeit jedenfalls die meist genutzten privaten Freiräume. 

Am Beispiel vom Bau eines Flachdachs als Umkehrdach wird deutlich, wie die Entscheidung für eine Konstruktion die fristgerechte Fertigstellung und Übergabe unterstützt. Und das auf sonst ungenutzten Dachflächen Potenzial für private Rückzugsflächen im Grünen steckt.

 

Was sagen Stimmungsbarometer und Bau-Prognosen?

… Weiterlesen

Viele Wege führen zum Haus, vielleicht auch mit Dachgarten

Baugemeinschaften, Baugruppen, Cohousing

Wer schon immer davon geträumt hat, ein eigenes Haus- oder Wohnprojekt zu verwirklichen, dabei aber nicht komplett auf sich allein gestellt sein möchte, findet heutzutage eine Vielfalt von Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun.

Baugemeinschaften, Bauherrengemeinschaften, Baugruppen – wie auch immer man das Kind benennen möchte: Die Basis bildet eine Zweckgemeinschaft mehrerer Bauwilliger, die gemeinsam Wohnraum schaffen möchten, sich dabei auf verbindliche Ziele festlegen und entsprechend organisieren. In der individuellen Ausgestaltung bleiben dabei dennoch bestimmte Freiheitsgrade erhalten. … Weiterlesen

Konterkariert der neue GEG-Entwurf die Klimaziele?

Wie sinnvoll ist die Innovationsklausel für Quartiere im Gebäudeenergiegesetz?

Foto: Bernd Kasper - pixelio.de

Foto: Bernd Kasper – pixelio.de

Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) hat dazu eine klare Meinung. In seiner Pressemitteilung verweist der Verband auf vorliegende Daten und Fakten des FIW München (Forschungsinstitut für Wärmeschutz). Diese Berechnungen zeigen, dass durch die Innovationsklausel im aktuellen Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes mit bis zu 20 Prozent mehr CO2-Emissionen im Quartier gerechnet werden muss. Dies widerspricht den Klimaschutzzielen der Bundesregierung immens.

… Weiterlesen

Garten auf dem Dach – gut fürs Haus und fürs Stadtklima

Jedes Jahr wird in Deutschland eine Fläche in der Größe von 100 Fußballfeldern betoniert, asphaltiert oder zugebaut. Aufheizungen und Überschwemmungen sind die Folge, weil besonders in Großstädten zu wenig Grünflächen vorhanden sind. Dadurch rücken ungenutzte Dachflächen stärker in den Fokus. Als Gründach umgebaut, können sie das Mikroklima erheblich verbessern.

Gründach auf Schulgebäuden

Foto: ©
Dachbegrünung der Dreifeld-Sporthalle in Eppendorf

Über 90 Prozent der deutschen Kommunen mit über 100.000 Einwohnern haben Gründächer in ihre Satzung aufgenommen, sei es durch Bauvorschriften, Förderprogramme, Gründachstrategien oder Gründachkataster.

Als eine der ersten deutschen Großstädte startete Hamburg 2015 seine Gründachstrategie, eine Öffentlichkeitskampagne mit zusätzlichem Förderbudget. Erst zum Jahresbeginn 2020 erhöht die Hamburger Umweltbehörde die Zuschuss-Förderung. Wer künftig sein Hausdach bepflanzt, bekommt jetzt doppelt so viel Geld wie bislang. Der Sockelbetrag von 10,00 €/m² kann durch weitere Zuschläge aufgestockt werden, mit bis zu 100.000 Euro pro Dach will sich Hamburg an zukünftig geplanten Gründachprojekten beteiligen.

… Weiterlesen

Weniger Bauvorschriften – mehr Energieeffizienz

Die Niederlande haben ihre Baukosten im Griff. Mit energieeffizienten und nachhaltigen Neubauten bauen sie sogar noch günstiger.

Vor dem Start der Baustelle lohnt es sich nachzurechnen Foto: Rainer Sturm - www.pixelio.de

Vor dem Start der Baustelle lohnt es sich nachzurechnen
Foto: Rainer Sturm – www.pixelio.de

Momentan gibt es einige Gründe dafür, ins Eigenheim zu investieren. Etwa den steigenden Mieten zu entkommen. Oder sein Geld aufgrund der Nullzinspolitik sinnvoll anzulegen und gleich noch eine Altersvorsorge zu schaffen. Nach der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes leben derzeit etwa 42,1 Prozent der deutschen Haushalte in den eigenen vier Wänden, ca. 57,9 Prozent sind Mieterhaushalte. Im  europäischen Schnitt liegt die Wohneigentumsquote bei ca. 69 Prozent. In den osteuropäischen Staaten bei über 90 Prozent, in Nordeuropa bei über 80 Prozent.

Über 3.300 Normen müssen Bauherren heute beachten

In Deutschland scheint der Weg ins Eigenheim schwerer denn je zuvor. Einzig die Finanzierung zu niedrigen Zinsen scheint derzeit problemlos. Ein passendes und bezahlbares Grundstück zu finden, ist hingegen reine Glückssache. Das Traumhaus zu planen heißt heute auch, sich an alle Vorschriften und Gesetze zu halten. Pekka Sagner, IW-Experte für Wohnungspolitik und Immobilienökonomik, ist sich sicher: „Vor allem steigen die Anforderungen an Neubauwohnungen. Europäische, internationale und deutsche Vorgaben treiben die Preise“. Über 3.300 Normen müssen Bauherren heute beachten. Dazu kommen je nach Wohnort ganz unterschiedliche Auflagen der Landesbauordnungen und der Kommunen.

… Weiterlesen