Ausbaufähig: 1,2 Quadratmeter Gründach pro Einwohner

Immer mehr Städte und Gemeinden fördern den Bau von Gründächern

Als Klimaanpassungsmaßnahmen spielen Dach- und Fassadenbegrünungen zunehmend eine wichtige Rolle, der “BuGG-Marktreport Gebäudegrün 2020” , herausgegeben vom Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG), liefert erstmals eine Übersicht der Zahlen zur Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung in Deutschland. Schwerpunktmäßig konnten vor allem Gründächer ausgewertet werden. … Weiterlesen

Grüne Bauten – Ausstellung mit Online-Führungen

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“EINFACH GRÜN – DIE BAUTEN” heißt die neue Austellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main.

Das Museum nimmt Besucher nun online mit auf einen Rundgang. Jedes Wochenende werden bei einer digitalen Führung andere begrünte Bauten vorgestellt und Fragen der Teilnehmer dazu beantwortet.

30 minütiges ZOOM-Meeting, kostenlos und ohne Teilnehmerbeschränkung
https://dam-online.de/veranstaltung/digitale-fuehrung-einfach-gruen-die-bauten-2021-02-21/

Die Baubranche als Konjunkturmotor nach dem Lockdown

Neue Prognos Studie vorgestellt – 125.000 neue Arbeitsplätze im Gebäudesektor möglich

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) und der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) stellten gemeinsam mit dem durchführenden Institut Prognos eine Studie zur „Fachkräftesicherung im Gebäudesektor – Arbeitskräftepotenziale unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie“ vor. … Weiterlesen

Rechnet sich Dämmung?

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In den letzten Jahren gab es in Deutschland die Diskussion, ob und wann sich eine Wärmedämmung angesichts der dafür notwendigen Investitionen überhaupt lohnt. Gelegentlich war die Rede von einem Zeitraum von 20 bis 40 Jahren, bis sich eine Wärmedämmung amortisiert habe. Mit einer Studie zur Wirtschaftlichkeit hat das Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW) in München nachprüfbare Fakten vorgelegt, um die Diskussion zu versachlichen.

Es kommt immer darauf an – Entscheidend sind Bauweise und Lebensdauer

Nach Angaben des FIW wurden die für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung verwendeten Rahmenbedingungen – etwa die Dauer der Finanzierung der Wärmedämmung – bisher oft so unterschiedlich gewählt, dass eine eindeutige Aussage zur Amortisation gar nicht möglich war. Das Forschungsinstitut hat deshalb in der Studie Extremwerte herausgefiltert und aus den Daten plausible und nachvollziehbare Ergebnisse ermittelt.

Das Resultat der Wissenschaftler:
Die Wärmedämmung eines vor 1977 erbauten Hauses rechnet sich nach etwa vier bis zehn Jahren, die Dämmung einer Kellerdecke nach sechs bis acht Jahren, eine Steildachdämmung nach sechs bis 16 Jahren, die Dämmung einer nicht begehbaren obersten Geschossdecke amortisiert sich sogar schon nach zwei bis fünf Jahren und eine Flachdachdämmung nach fünf bis 13 Jahren. … Weiterlesen

DER SPIEGEL zu persönlichen Klimaschutzmaßnahmen

Klimawandel – wie sich die Welt erwärmt und was wir dagegen tun können

Im Baubereich liegen die größten Potentiale

 

DER SPIEGEL nimmt uns in seinem Beitrag “Hitzschlag” mit auf eine Reise an die Hotspots von Erderwärmung und Klimawandel und bringt es auf den Punkt. Jeder muss CO2 sparen. Hier. Jetzt. Jeder nach seinen Möglichkeiten.

“Immer mehr Menschen wollen es nicht mehr nur der Politik überlassen, etwas fürs Klima zu tun”, so das Magazin. “Was hilft wirklich – mit der Aufstellung persönlicher Klimaschutzmaßnahmen” wird anschaulich verdeutlicht, wie diese wirken.

Interessanterweise machen Maßnahmen im Bau- und Wohnbereich den größten Unterschied. Da fragt man sich, wieso sich Bund und Länder nun schon seit vielen Jahren nicht auf eine steuerliche Absetzbarkeit energetischer Sanierung einigen können. Nach wie vor steht Interessenpolitik vor Klimaschutz, auch wenn die Rhetorik einem das Gegenteil weißmachen will.

Mit vernünftiger Heizanlage und Wärmedämmung spart ein Haus immerhin satte 800 kg CO2 – im Jahr! “Wenn man das selbst in der Hand hat, sollte man damit nicht warten – zumal es staatliche Förderung dafür gibt.”

Quelle DER SPIEGEL; Repräsentative Onlinebefragung  von Kearney

Quelle DER SPIEGEL; Repräsentative Onlinebefragung
von Kearney

 

Zum SPIEGEL-Beitrag: https://www.spiegel.de

Klimaneutral leben!

Haus und Wohnen, Mobilität und Verkehr, Ernährung und Produktion der Lebensmittel – die persönliche CO2-Bilanz aufbessern, aber wie?
Der CO2-Rechner vom Umweltbundesamt gibt Tipps.

Weitere Aufstockung der Gebäudeförderprogramme

Die Finanzierung der Programme ist für das laufende Jahr endgültig sichergestellt.

Gute Nachrichten für Klima und Häuslebauer: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat zusätzliche Mittel für die Gebäudeförderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums bewilligt. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm (MAP) für Erneuerbare Energien erhalten insgesamt weitere rund 2,2 Mrd. Euro.

In den KfW-Programmen “Energieeffizient Bauen und Sanieren” hat sich die Zahl der bis August dieses Jahres sanierten Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 40 Prozent gesteigert. Im ersten Halbjahr 2020 wurden in den KfW-Programmen Kredite und Zuschüsse in Höhe von insgesamt 14,5 Mrd. Euro zugesagt.

Weiterlesen:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201009-gute-nachrichten-fuer-den-klimaschutz-weitere-aufstockung-der-bmwi-gebaeudefoerderprogramme.html

Erster Bundespreis UMWELT & BAUEN

Es gelingt nachhaltige Bauweisen und Sanierungsprojekte bezahlbar umzusetzen.
Innovative Projekte für nachhaltiges Bauen wurden erstmals mit dem Bundespreis ausgezeichnet.

Energieeffizientes Bauen

Ob moderne Wohngebäude mit besonders geringem Energiebedarf und sozialverträglichen Mieten oder das intelligent gestaltete Schulgebäude mit energiesparsamer Low-Tech Lüftung – mit innovativen Ideen antworten die mit dem ersten Bundespreis UMWELT & BAUEN prämierten Bauprojekte aus Aalen, Hamburg und Berlin des ersten Bundespreises UMWELT & BAUEN auf die Herausforderungen nachhaltigen Bauens. … Weiterlesen

Grüner wird’s nicht – Hamburg fördert Grüne Fassaden

Die Vision Hamburg`s: Neubauten und geeignete Flachdachsanierungen über 100 m² mit grünen Dächern (Intensiv oder Extensiv) zu versehen. Mindestens 70 % der Neubauten mit Flachdach oder flachgeneigten Dächern und geeigneten Flachdachsanierungen werden begrünt, davon sind 20 % für Bewohner oder Beschäftige als Freiräume nutzbar.
Smart is Green Hamburg_© BUE. Landschaftsarchitektur L+

Smart is Green Hamburg © BUE. Landschaftsarchitektur L+

Bis Dezember 2024 können Grundeigentümer Zuschüsse für den Bau von Gründächern und nun auch für Grüne Fassaden beantragen. Ausgezahlt werden diese Mittel über die Hamburgische Investitions- und Förderbank. Seit 1. Juni 2020 fördert die Umweltbehörde auch Eigentümer, die eine begrünte Pergola, vertikale Gärten oder Fassadengrün anlegen. 40 Prozent der Kosten, maximal 100.000 Euro können Antragstellerinnen und Antragsteller erhalten.

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NACHHALTIGKEIT VON DÄMMSTOFFEN

In unserem Gastbeitrag nimmt K. Paschko die Rolle von Dämmstoffen für ein nachhaltiges, ökologisches und umweltbewusstes Bauen unter die Lupe. Dazu hat sie sich nicht nur das von Energie Kompakt veröffentlichte Whitepaper “Ökologische Dämmung” genauer angeschaut.

Beim Nachaltigen Bauen sind nicht nur die Baustoffe ansich relvant Foto: pixabay.com Michael Gaida

Beim Nachaltigen Bauen sind nicht nur die Baustoffe an sich relevant
Foto: pixabay.com Michael Gaida

Weit verbreitet hat sich die Idee vom ökologischen Bauen. Der Begriff ist jedoch irreführend, da Bauen immer einen Eingriff in die Natur bzw. Umwelt darstellt und somit nicht uneingeschränkt ökologisch sein kann. Auch die Wahl der Baustoffe ändert daran zunächst einmal nichts. Es ist aber natürlich möglich, die Folgen für die Umwelt zu minimieren. Dies sollte dann aber nicht durch den Begriff ökologisch beschrieben werden, sondern Bestandteil des nachhaltigen Bauens bilden, bei dem, neben der Umwelt, auch wirtschaftliche und soziale Faktoren relevant sind. Auch Dämmstoffe sind nicht ökologisch, sondern leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Bauweise. Und dies ist möglich, unabhängig von den verwendeten Rohstoffen und der Verarbeitung.

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Das Haus von morgen

ZDF-Beitrag über modernes Bauen und darüber, wie Bauen revolutioniert werden kann

“plan b” begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist.

Die klassischen Bauweisen mit Stein oder Beton verschlingt Ressourcen, und belasten die Umwelt. Der Bausektor ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Ein Großteil der hochwertigen Baustoffe landet irgendwann im Sondermüll, wiederverwertet oder recycelt wird zu wenig.

Doch es gibt Alternativen: “plan b” begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist. Die Reportage stellt Häuser aus Holz, Lehm oder sogar aus „Müll“ vor und stellt die Frage: Modernes Bauen, traditionelle Baustoffe oder Recycling – wie Bauen wir in der Zukunft? … Weiterlesen