Nachhaltige Bauprodukte

Worauf es bei der Materialwahl wirklich ankommt

DGNB Report Bauprodukte im Blick der Nachhaltigkeit | Quelle: DGNB

Baumaterialien so auszuwählen, dass am Ende ein ganzheitlich nachhaltiges Gebäude entsteht? Das ist alle andere als trivial. Wird aber immer wichtiger. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (kurz) DGNB sagt in einer neuen Publikation worauf es bei der Materialwahl wirklich ankommt. 

Wer ein Neubauvorhaben angeht, kommt am Thema Nachhaltigkeit nicht mehr vorbei.  Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert den Neubau eines Wohnhauses nur noch, wenn ein Effizienzhaus 40 der so genannten Nachhaltigkeitsklasse geplant ist und auch ausgeführt wird.
Mit dem neuen Report gibt die DNGB Planenden und Bauherren Prinzipien und Methoden an die Hand, die bei der Auswahl der Baumaterialien helfen können.

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DGNB entwickelt Ressourcenpass für Gebäude

Kennen Sie die Ökobilanz, den Ressourcenverbrauch, die Klimawirkung oder die Kreislauffähigkeit Ihres Gebäudes?

Foto: Bernd Kasper – pixelio.de

Der Energieausweis für Gebäude hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich etabliert. Dieser fokussiert auf die Nutzungsphase einer Immobilie, betrachtet jedoch nicht die für den Klimaschutz so wichtige Zielgröße der CO2-Emissionen. Bauphase und Baukonstruktion und die dort entstandenen negativen Umweltwirkungen sind ausgespart. Hier setzt die Idee eines Gebäuderessourcenpasses an.

Warum reicht der Energieausweis nicht aus?

Nach Angaben des NABU „sind die CO2-Emissionen aus Bau und Nutzung von Gebäuden für etwa 30 Prozent der Emissionen in Deutschland verantwortlich. Allein bei der Herstellung von Baustoffen zur Errichtung und Modernisierung von Gebäuden werden etwa acht Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen produziert.“

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BUGG will mit Vorurteilen zur Dachbegrünung aufräumen

Aktionswoche Gebäudegrün 19.–24. September 2022

Dachgarten in Berlin Foto: © Gunter Mann, BuGG

Der Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) hat im vergangenen Jahr verschiedene Experteninterviews und Umfragen u. a. zu den Hemmnissen und Hürden einer stärkeren Verbreitung von Dach- und Fassadenbegrünung durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass bestimmte Vorurteile, Bedenken und auch Unwissenheit als die größten Hemmnisse und Hürden gelten. Aufgrund dessen plant der BuGG mit Unterstützung durch andere Verbände, Organisationen und Unternehmen im Herbst 2022 eine bundesweit angelegte Image- und Aufklärungskampagne pro Gebäudebegrünung und Entsiegelung in Form der „Aktionswoche Gebäudegrün“.

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Die richtige Dachkonstruktion für Photovoltaik

Warum Photovoltaik-Anlagen auf Umkehrdachkonstruktionen leicht zu installieren sind und auf Gründächern besonders gut funktionieren.

Photovoltaik kann auf einem Umkehrdach besser und nachhaltiger genutzt werden

Energiekrise, Materialknappheit, gestörte Lieferketten – all das macht auch vor der Baubranche nicht Halt und trifft sowohl Vermieter als auch Mieter mit voller Wucht. Trotz alledem ist der Klimawandel an vielen Stellen sicht- und spürbar.

Wie kann die Reaktion beim Thema Bauen und Wohnen aussehen? Auf der Hand liegt: Bau- und Wohnkonzepte müssen in jeder Hinsicht nachhaltiger und, schon dadurch, unabhängiger von Energiekrisen werden. Dabei gilt es, sämtliche Gebäude nach ihrem jeweiligen ökologischen Fußabdruck – über den gesamten Lebenszyklus betrachtet –  abzuwägen, die Einsatzmöglichkeiten von Lösungen und Baustoffen unter dem Nachhaltigkeitsaspekt zu optimieren und das zu nutzen, was beiden Kriterien entspricht, verfügbar ist und somit schnell und zielführend umgesetzt werden kann.

Flachdächer: Nachhaltigkeit auf ungenutzten Flächen
Kombination PV-Anlage und Umkehrdach

Einen natürlichen Ansatzpunkt gleich im doppelten Sinn stellen dabei die Nutzung von Flachdächern und vor allem als Umkehrdach konzipierte Flachdächer für die Aufstellung von Photovoltaik-Anlagen: Auf den oft ungenutzten, großen, zusammenhängenden Flächen installiert und mit ihren Solarmodulen auf die jeweils maximalen (Sonnen-)Erträge ausgerichtet, sind PV-Anlagen auf Flachdächern  eine von der Anschaffung über die Montage bis hin zur Wartung durchweg sehr preisattraktive Lösung.

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Neubauförderung nur noch für nachhaltiges Effizienzhaus 40

Bauherren müssen für eine Förderung auf mehr Nachhaltigkeit setzen

Dass die Neubauförderung schnell vergriffen sein wird, vermuteten viele. Doch bereits innerhalb weniger Stunden? Das zur „Verfügung stehende Budget von einer Milliarde Euro sei bereits im Laufe des Vormittags ausgeschöpft“ worden, so die Information vom Bundeswirtschaftsministerium kurz nach Neustart der Neubauförderung für das Effizienzhaus 40. Wirtschaftsminister Habeck stellte klar, dass die Förderung damit nahtlos in das Programm „Effizienzhaus 40 Nachhaltigkeit“ übergeht. Das soll bis Ende des Jahres laufen.  Somit gilt seit 21. April bereits die Stufe 2 der Neubauförderung. Die Förderung für den Bau eines Effizienzhauses 40 wird damit nur noch in Kombination mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude gewährt.

Beim Nachaltigen Bauen sind nicht nur die Baustoffe ansich relvant Foto: pixabay.com Michael Gaida
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Neubauförderung für effiziente Gebäude

Neustart am 20. April 2022

Neustart der Neubauförderung

Ab 20.4.2022 nimmt die KfW wieder die Neubauförderung auf. Förderanträge können für Wohngebäude als Effizienzhaus 40 und für Nichtwohngebäude als Effizienzgebäude 40 gestellt werden. Damit wird die Neubauförderung zuerst mit modifizierten Förderbedingungen fortgeführt, allerdings im Rahmen der geplanten Neuausrichtung bis zum Jahreswechsel 2022-2023 nochmals angepasst. Ab 2023 soll dann das neue Förderprogramm „Klimagerecht Bauen“ starten.

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Osterpaket bleit bei Förderung für Energieeffizienz noch unklar

Mit dem angekündigten Entlastungspaket kommen einige grundlegende Änderungen, die die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) betreffen.
Gebäudeenergiegesetz - das gilt für Bauherren
Image by 2211438 from Pixabay

Die Bundesregierung startet in einer breit angelegten Kampagne Maßnahmen für Bürger und für die Wirtschaft. Alle enthaltenen Punkte zielen darauf ab, den Energieverbrauch zu senken und die Energieeffizienz zu steigern. Zudem will die Regierung Planungssicherheit bei der Gebäudesanierung und auch für Antragsteller der staatlichen Modernisierungsprogramme herstellen. Die Programmgestaltung und deren Finanzierung sollen sichergestellt und Förderstopps wenn möglichst vermieden werden.

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Newsticker März 2022

Immobilieneigentümer bekommen es derzeit von allen Seiten. Die Regierung muss das Steuer übernehmen und ein klare Richtung vorgeben. Denn Angst, momentan vor steigenden Energiekosten, ist kein guter Ratgeber um sinnvoll und nachhaltig zu handeln und zu investieren. Die Entwicklungen zusammengefasst und zum weiterlesen im Überblick.

Die beste Energie ist die, die erst gar nicht verbraucht wird. Zur wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeit kommt auch die politische Einsicht !

In der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ sagte Habeck am Sonntagabend: „Das heißt, neuen Einbau von neuen Gasheizungen in die Häuser, damit sollten wir aufhören. Wir sollten die Gebäudedämmung massiv nach vorne bringen. Dafür die notwendigen Geldmittel bereitstellen. Aber auch die Standards so anheben, dass der Gasverbrauch gesenkt.
https://www.pfalz-express.de/wirtschaftsminister-will-verbot-neuer-gasheizungen/

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Die BEG-Mogelpackung

Auf die in 2021 als große Neuerung angekündigte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) folgt nun erst mal die ebenso große Ernüchterung. Der aktuelle Förderstopp deckt nur auf, was schon lange schief läuft. Großer Aufwand für Bauherren und alle am Bau Beteiligten, kaum Nutzen für den Klimaschutz. Förderstandards deren Gültigkeit nicht mal die Planungs- und Genehmigungsphase von Bau- und Sanierungsvorhaben haben, bremsen auch noch die Letzten aus, die in den Traum der eigenen vier Wänden investieren, selbstverständlich zeitgemäß, energieeffizient und umweltbewusst. Wie lange können wir es uns leisten, der Energiewende hinterherzulaufen? Vordergründig neue Heizungen und stromgebundene Technik zu fördern und die Energieeffizienz, die Einsparmöglichkeiten und die Nachhaltigkeit der Gebäude zu vernachlässigen?

Förderung für energieeffiziente Gebäude in der Sackgasse

Zunächst im Januar 2021 mit den Zuschüssen für Einzelmaßnahmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestartet, zog die KfW-Förderbank mit der BEG-Effizienzhausförderung erst im Juni 2021 hinterher. Das Versprechen lautete: die Förderung soll bis 2030 als verlässliches Instrument bereitstehen und regelmäßig nachgestellt werden. Doch bereits im November – nur fünf Monate nachdem eine Effizienzhausförderung überhaupt beantragt werden konnte – folgt die Ankündigung: Förder-Aus für das KfW-Effizienzhaus 55 im Neubau ab Ende Januar 2022.

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Die Bauminister und das Gebäudeenergiegesetz

Das Klimaschutzziel für 2020 wurde im Gebäudebereich gerissen. Nun sorgte der Beschluss der Bauministerkonferenz der Bundesländer zum Gebäudeenergiegesetz für Aufregung.

Wärmewende nur mit Effizienzsteigerung

Wärmewende nur mit Effizienzsteigerung

Die Bauministerkonferenz der Länder hat in ihrer letzten Sitzung einen Beschluss zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes gefasst, „und spricht sich dafür aus, die einseitige Ausrichtung an der Gebäudedämmung aufzugeben.“
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Denn schon heute stehen die Wärmeversorgung und der Einsatz erneuerbarer Energien im Fokus, unter anderem auch  durch die weitaus höhere Bundesförderung.

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