Das Haus von morgen

ZDF-Beitrag über modernes Bauen und darüber, wie Bauen revolutioniert werden kann

“plan b” begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist.

Die klassischen Bauweisen mit Stein oder Beton verschlingt Ressourcen, und belasten die Umwelt. Der Bausektor ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Ein Großteil der hochwertigen Baustoffe landet irgendwann im Sondermüll, wiederverwertet oder recycelt wird zu wenig.

Doch es gibt Alternativen: “plan b” begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist. Die Reportage stellt Häuser aus Holz, Lehm oder sogar aus „Müll“ vor und stellt die Frage: Modernes Bauen, traditionelle Baustoffe oder Recycling – wie Bauen wir in der Zukunft?

Zwei Architekten aus Berlin bauen Häuser aus Holz, einem nachwachsenden Rohstoff, der dazu auch noch CO2 bindet. In Heilbronn wird gerade Deutschlands erstes zehngeschossiges Holzhochhaus errichtet, das dazu auch noch fast vollständig zu recyceln wäre.

Oder Häuser aus Lehm? Ein österreichischer Bauunternehmer widmet sich seit 35 Jahren dem traditionellen Baustoff aus dem in vielen ärmeren Ländern der Welt noch heute Häuser errichtet werden. In Paris wird nun sogar der Bau eines neuen Wohngebietes aus Lehm geplant.

Ein holländischer Architekt hingegen vertritt stringent die Meinung „Häuser dürfen keine Einwegprodukte bleiben.“ Beweisen will er seine Vision mitten in Rotterdam: Aus den Materialien eines abgerissenen Hauses entsteht dort gerade ein neues Gebäude. Urban-Mining und Recycling von Baustoffen in Perfektion und mit viel Fantasie, denn alte Bauteile müssen nicht ihren eigentlichen Verwendungszweck erfüllen, damit alte Stahlträger, Fenster oder Holzverschalungen wiederverwendet werden können.

Zum Film in der ZDF Mediathek

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