Newsticker 15. September 2016

Wir wollen Ihnen einen Überblick ĂŒber die Medienresonanz des Themas DĂ€mmen, DĂ€mmstoffe und energieeffizientes Bauen geben. DafĂŒr checken wir das Web fĂŒr Sie und geben eine kurze Zusammenfassung der jeweiligen Artikel mit dem – aktiven – Link, damit Sie sich selbst ein Bild ĂŒber den Themenbereich machen können:

Eine Million Passivhaus-Quadratmeter in Österreich

Österreichische, in der internationalen Datenbank dokumentierte Passivhaus-Objekte haben nun die magische Marke von insgesamt ĂŒber 1.000.000 Quadratmeter FlĂ€che ĂŒberschritten. Jedes siebte Objekt wird bei den Internationalen Tagen des Passivhauses vom 11.-13. November zu besichtigen sein – ein deutliches Zeichen der hohen Bewohnerzufriedenheit.
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1109347

 

Tag des Passivhauses vom 11. bis 13. November

Wer bereits in einem Passivhaus wohnt, kann sein Haus zur Besichtigung freigeben.  Egal ob neue und/oder bereits bestehende Projekte, lassen Sie zukĂŒnftige Bauherren Einblick in Ihr Haus nehmen, um sie fĂŒr das Passivhaus zu gewinnen und zu begeistern. Noch bis zum 7. Oktober können HĂ€user schnell und einfach online angemeldet werden.
http://www.ig-passivhaus.de/index.php?page_id=157&level1_id=75

 

Verzicht auf BauqualitĂ€t ist „Unsinn“

Eine Studie der TU Wien bestĂ€tigt die Nachhaltigkeit von PassivhĂ€usern. FĂŒr billigeren Wohnraum wird laut Prof. Achammer am falschen Platz gespart. Die mancherorts gefĂŒhrte Diskussion ĂŒber eine Senkung der Wohnkosten durch zurĂŒck­geschraubte Baustandards kann Achammer aber schon gleich gar nichts abgewinnen: „Das ist politischer Unsinn.“ Wolle die Politik wirklich leistbaren Wohnraum schaffen, so wĂŒsste Achammer drei dringlichere Stellschrauben, an denen gedreht werden mĂŒsste.
http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/11953766-91/verzicht-auf-bauqualit%C3%A4t-ist-unsinn.csp

Urban Gardening: Erdbeeren und Salat vom Dach

Auf dem klassischen GrĂŒndach findet man verschiedene GrĂ€ser oder Sedumarten, auf dem Dach der LWG Bayern sieht das ganze etwas anders aus: Hier wird ein neues Anbausystem auf Basis der extensiven DachbegrĂŒnung getestet: Die ĂŒppige GemĂŒseernte kann sich sehen lassen. http://www.bi-medien.de/artikel-11381-gb-urban-gardening.bi

Besucherzentrum der IGA 2017 bekommt BiodiversitĂ€ts-GrĂŒndach

In einem einzigartigen Azubi-Projekt schufen 11 LandschaftsgĂ€rtner-Auszubildende auf dem 2000 mÂČ großen GrĂŒndach die Grundlage dafĂŒr, dass die Besucher wĂ€hrend der IGA auf einer Aussichtsplattform ein artenreiches Biotop in luftiger Höhe bestaunen können. Ein außergewöhnlicher Ausbildungsort und eine schöne ErgĂ€nzung der Themen „Natur erleben“ und „Urban gĂ€rtnern“ der IGA – so hatte dieses Azubiprojekt fĂŒr alle Beteiligten etwas Gutes.
http://www.soll-galabau.de/aktuelle-news/ansicht-aktuelles/datum/2016/08/11/azubiprojekt-auf-der-iga-2017-besucherzentrum-bekommt-biodiversitaets-gruendach.html

Aktueller Stand der Hamburger GrĂŒndachförderung

Insgesamt sind in Hamburg rund 6.300 DĂ€cher mit einer FlĂ€che von 124 Hektar (1.25 Mill mÂČ) begrĂŒnt. Neuestes Mitglied der Hamburger GrĂŒndach-Familie: Das Streit’s-Haus am Jungfernstieg mit seinem 500 mÂČ großen Dachgarten mit einer artenreichen GrĂŒnflĂ€che, einem großen Holzdeck und gemĂŒtlichen BĂ€nken. Und das lĂ€sst sich die Stadt auch was kosten. FĂŒr ein Förderprogramm zur DachbegrĂŒnung stellt die Behörde fĂŒr Umwelt und Energie (BUE) bis 2019 insgesamt 3 Millionen Euro zur VerfĂŒgung. Die ZuschĂŒsse von 30 % bis maximal 60 % der Herstellungskosten können sowohl private HauseigentĂŒmer als auch Unternehmen zur AufrĂŒstung von GrĂŒndĂ€chern auf Wohn- und NichtwohngebĂ€uden nutzen.
http://foerderdata.de/hamburg-zahlt-zuschuss-fuers-gruendach

Modernisierungsoffensive – der Countdown zum Start der Infotour lĂ€uft

Bei den anstehenden Info-Abenden mit dem Titel „SO LEBEN WIR IN DER ZUKUNFT“ erfahren HauseigentĂŒmer alles Wissenswerte zur Modernisierung der eigenen Immobilie oder fĂŒr den Neubau Ihres Effizienzhauses.  Am 17.09.2016 startet die Tour in Berlin und geht dann deutschlandweit bis zum 28.11. auf Reise. Die Info-Abende werden alles andere als ĂŒbliche Energiespar-VortrĂ€ge sein: Es gibt spannende Filmausschnitte, außergewöhnliche Interviews und jeden Abend geht ein Besucher mit seinem persönlichen Förderpaket nach Hause.
http://www.modernisierungsoffensive.com/#termine

 

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ï»żAuf der Bauherren-Wunschliste ganz oben: Das Flachdach

FĂŒr die AusfĂŒhrung gibt es drei Varianten

FlachdĂ€cher sind modern und bringen gegenĂŒber dem Steildach manche Vorteile.

Foto: Ronny Meyer
FlachdĂ€cher sind modern und bringen gegenĂŒber dem Steildach manche Vorteile.

GĂ€be es fĂŒr FlachdĂ€cher einen Aktienkurs: Er wĂŒrde steil nach oben zeigen. Im Wohnhausbau hat das Flachdach nĂ€mlich in den vergangenen Jahren dafĂŒr gesorgt, dass sich ein ganz eigener, sehr klarer Baustil entwickeln konnte. So steht das Flachdach heute ohne Frage als Synonym fĂŒr „modernes Bauen“. … Weiterlesen →

Newsticker 3. August 2016

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Deutschland gewinnt Effizienz-Weltmeisterschaft

Laut einem Ranking des American Council for an Energy Efficient Economy (ACEEE) fĂŒr Energieeffizienz auf Ebene einzelner LĂ€nder belegt Deutschland weltweit im dritten Jahr in Folge Platz eins. Deutschland belegt bei GebĂ€ude, Industrie und nationale Effizienzanstrengungen den ersten Platz, beim Transport lagen Indien, Japan und Italien gleichauf und vorne.
http://www.enbausa.de/daemmung-fassade/aktuelles/artikel/deutschland-gewinnt-effizienz-weltmeisterschaft-5557.html

Tipps vom Klimaexperten, wie man umweltbewusst wohnt und dabei auch noch spart

„Nicht zu groß bauen, dafĂŒr aber in möglichst hoher QualitĂ€t.“ Ein Haus baut man fĂŒr die nĂ€chsten fĂŒnfzig Jahre, da wĂŒrden die drei bis fĂŒnf Prozent Mehrkosten durch ökologisches Bauen jedenfalls spĂ€ter eingespart, meint Stephan Fickl von der Österreichischen Energieagentur „Klimaaktiv“, einer Beratungsinitiative des Umweltministeriums.
http://www.news.at/a/wohnen-klima-tipps-6952570

 MĂŒnchner Joseph-Pschorr-Haus wird GrĂŒndach des Jahres 2016

Das im Oktober 2013 eröffnete Joseph-Pschorr-Haus ist ein moderner Shoppingkomplex mit darĂŒber liegenden Penthouse-Mietwohnungen. Alle Wohnungen verfĂŒgen ĂŒber FreiflĂ€chen in Form von Dachterrassen, Loggien oder den begrĂŒnten Innenhof mit Dachgarten. Die Wohnungen sind um den sich nach oben erweiternden, begrĂŒnten Lichthof, der die Mitte des GebĂ€udes bildet, angeordnet. In den gefalteten und beschichteten GlasflĂ€chen des Innenhofes spiegeln sich die Pflanzen wie in einem riesigen Kaleidoskop wieder.
http://www.baulinks.de/webplugin/2016/0848.php4

Die Technik soll zukĂŒnftig lĂŒften, nicht der Mensch.

Die Bundesregierung denkt darĂŒber nach, das Baurecht weiter zu verschĂ€rfen. Um die Energieeffizienz in GebĂ€uden zu verbessern, wird auch eine mögliche Verpflichtung zu ventilatorgestĂŒtzten LĂŒftungsanlagen im Wohnbereich diskutiert – will heißen: Die Technik soll lĂŒften, nicht der Mensch.
http://www.heute.de/baurecht-lueftungsanlagen-koennten-pflicht-werden-bei-neubauten-44210784.html

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „WĂ€rmedĂ€mmung – es geht nicht ohne!“

„Es geht in unseren Breiten nicht ohne WĂ€rmedĂ€mmung“, sagt Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“, „bei uns ist es ĂŒber neun Monate des Jahres so kalt, dass unsere HĂ€user Tag und Nacht ĂŒber ihre Außenbauteile auskĂŒhlen. Nur DĂ€mmstoffe reduzieren diesen WĂ€rmeabfluss aus dem Haus.“ Die „Hessische Energiespar-Aktion“ hat deshalb die Handlungsmöglichkeiten am Haus in „sechs Schritten zum Energiesparhaus“ beschrieben.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/113214/waermedaemmung-es-geht-nicht-ohne/

U-Werte entzaubert

Hier wird ein einfaches Verfahren vorgestellt, mit dem man den U-Wert selbst messen kann. Der U-Wert gibt an, wie gut die WÀrmedÀmmung einer Mauer oder eines Fensters ist. Mit dem U-Wert kann man ausrechnen, wie viel Heizenergie verbraucht wird.
http://www.energieverbraucher.de/de/grundlagen__642/NewsDetail__16648/

 

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DĂ€mmstoffe. SondermĂŒll oder Klimaretter?

wie dÀmmenDie im Jahr 2016 novellierte Abfallverordnung stuft organische DÀmmstoffe, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten, als gefÀhrlichen Abfall ein.

Zwar betrifft das nur DĂ€mmplatten, die nach August 2015 produziert wurden, die neuen Platten sind somit kein ‚gefĂ€hrlicher Abfall‘. Aber was bedeutet das fĂŒr die vor diesem Zeitraum gedĂ€mmten HĂ€user?

Drohen uns jetzt Berge von SondermĂŒll durch Sanierung oder Abriss, wie uns manche Berichterstattungen glauben machen wollen? Die Wirtschaftswoche titelte beispielsweise „Brandgefahr und bergeweise SondermĂŒll“ Was ist dran? Und was bedeutet das fĂŒr den Hausbesitzer oder Bewohner eines gedĂ€mmten Hauses? … Weiterlesen →

Wo im GebÀude steckt eigentlich die Nachhaltigkeit?

Experten aus verschiedenen Bereichen erlÀuterten am Beispiel des Scandic Hotels am Potsdamer Platz, was ein nachhaltiges Bauwerk ausmacht.

Wie bewertet man die Nachhaltigkeit von GebĂ€uden? Welchen Einfluss haben die einzelnen Bauprodukte fĂŒr die Nachhaltigkeit eines GebĂ€udes? Wie können Baustoffhersteller mit Ihren Produkten und Informationen daran mitwirken? Und was macht ein nachhaltiges HotelgebĂ€ude aus?

Scandic Berlin Potsdamer Platz, front view, exterior view, facade

Scandic Berlin Potsdamer Platz, front view, exterior view, facade

Wie ein GebĂ€ude nicht nur nachhaltig geplant und gebaut, sondern auch betrieben wird, konnte kann man am Beispiel des DGNB-zertifizierten Berliner Scandic Hotel Potsdamer Platz sehen. Die Zertifizierung des Hotels war Teil der Pilotphase fĂŒr die Erstellung von Nutzungsprofilen fĂŒr Hotels. Dabei erreichte das Projekt das beste Bewertungsergebnis innerhalb der Pilotprojekte und erhielt insgesamt die zweithöchste Auszeichnungskategorie der DGNB. „Es ist ein Paradebeispiel fĂŒr ein nachhaltiges GebĂ€ude – vor allem in der Nutzung“, fasst DNGB-Auditor Mark Kumar Bose zusammen. … Weiterlesen →

BĂ€ume als Fassade schĂŒtzen vor Hitze, KĂ€lte und LĂ€rm

Foto: Paolo Rosselli www.stefanoboeriarchitetti.net

Foto: Paolo Rosselli – www.stefanoboeriarchitetti.net

Weltweit innovatives Hochhaus holt das GrĂŒn zurĂŒck in die Stadt.

Zwei HochhaustĂŒrme in Mailand bringen den Wald zurĂŒck in eine der dichtest besiedelten europĂ€ischen GroßstĂ€dte, deren Luftverschmutzung so hoch ist, dass immer wieder Autofahrverbote angeordnet werden. „Der Bosco Verticale ist ein weltweit einzigartiges architektonisches Experiment, ein Modell fĂŒr die Innenstadt der Zukunft“, so Architekt Stefano Boeri in einem Beitrag gegenĂŒber der Welt. Die Fassaden der zwei ApartmenttĂŒrme in Mailand sind mit 800 BĂ€umen und 20.000 Pflanzen begrĂŒnt. … Weiterlesen →

Newsticker vom 20. Juni 2016

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Richtige Sanierung nach Hochwasser

Nach den heftigen StarkregenfĂ€llen der vergangenen Wochen steht in vielen GebĂ€uden nach HochwasserschĂ€den die Sanierung an. Die Überflutungen der DĂ€mmung betreffen in der Regel Keller, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss. Das Austrocknungsverhalten der DĂ€mmung ist sehr unterschiedlich und hĂ€ngt auch vom Material ab. Materialien wie extrudiertes Polystyrol (XPS) nehmen kein Wasser auf. Lose DĂ€mmungen, die zum Beispiel im zweischaligen Mauerwerk und bei HolzstĂ€nderbauweise eingesetzt werden, können sich nach dem Trocknen setzen und sich somit HohlrĂ€ume bilden.
http://www.enbausa.de/solar-geothermie/aktuelles/artikel/richtige-sanierung-nach-hochwasser-ist-entscheidend-5486.html

Mehr Baugenehmigungen als sonst erteilt

In den ersten vier Monaten 2016 wurden in Deutschland knapp 27.800 mehr Genehmigungen zum Bau von Wohnungen erteilt als im Vorjahreszeitraum – insgesamt waren es 117.000 Wohnungen. Davon 98.900 Neu­bau­wohnungen in WohngebĂ€uden (+30,0% gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum), vor allem in MehrfamilienhĂ€usern (+27,7 % bzw. +10.800 Wohnungen). Aber auch die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zwei­fa­milien­hĂ€usern (+23,7% bzw. +1.400 Wohnungen) und in EinfamilienhĂ€usern (+18,8% bzw. +5.400 Wohnungen) legte erheblich zu.
Ähnlich sieht es mit Wohnungen aus, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden GebĂ€uden entstehen. In den ersten vier Monaten des Jahres 2016 wurden mit 16.800 so viele Wohnungen um- und ausgebaut, wie seit Jahresbeginn 1997 nicht mehr.
http://www.bauletter.de/archiv/2016/2016-06-16.php

Warum sollten Verbraucher ihre eigenen vier WĂ€nde energieeffizient sanieren?

Check 24 hat mit Stephan GĂŒnther vom Sanierungsportal energieheld ĂŒber das Potential und die Zukunft von Energieeffizienz in den eigenen vier WĂ€nden gesprochen. Energieheld kĂŒmmert sich in erster Linie um die Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen wie  sinnvolle DĂ€mmungen, effizientere Heizungssysteme, moderne Fenster etc.
https://www.check24.de/strom-gas/news/interview-energieheld-teil1-60699/

Solar-Retentions-GrĂŒndach kombiniert Photovoltaik, BegrĂŒnung und Wasserspeicher

Die Kombination von Photovoltaik und DachbegrĂŒnung ist eine seit vielen Jahren bewĂ€hrte Nutzungsform. Ein Beispiel ist das Gesundheits- und Diagnosezentrum Sanoforum im niederlĂ€ndischen Brunssum, das zum grĂ¶ĂŸten Teil im letzten Jahr gebaut wurde. FĂŒr das 4.000 Quadratmeter große Flachdach gab es schon in der Planungsphase viele GrĂŒnde, Photovoltaik, BegrĂŒnung und Wasserspeicher auf dem Dach zu vereinen: Durch Verdunstungs- und KĂŒhlungsvorgĂ€nge verbessert die DachbegrĂŒnung die Leistung der Photovoltaik-Anlage und trĂ€gt damit zur schnellen RentabilitĂ€t des Objektes bei. Die DachbegrĂŒnung und das Retentionsdach speichern Niederschlagswasser, mindern Abflussspitzen und entlasten damit die Kanalisation.

http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2016/kw09/solar-retentions-gruendach-in-brunssum-kombiniert-photovoltaik-begruenung-und-wasserspeicher.html

WĂ€rmeschutz schon in der Planung wichtig

Private Bauherren sollten darauf achten, dass Überlegungen zum sommerlichen WĂ€rmeschutz frĂŒhzeitig in die Planung des GebĂ€udes einbezogen werden. Das betont Stefan C. WĂŒrzner, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. Das beginne damit, sich den unterschiedlichen Lauf der Sonne im Sommer gegenĂŒber dem im Winter zunutze zu machen.

http://www.enbausa.de/daemmung-fassade/aktuelles/artikel/waermeschutz-ist-bereits-in-der-bauplanung-wichtig-5485.html

Ein kleiner Ort spart und schĂŒtzt das Klima

Die Gemeinde HĂ€nigsen hat ihre Ausgaben fĂŒr Strom und Heizenergie um Zehntausende Euro gesenkt und gleichzeitig den Kohlendioxid-Ausstoß reduziert, weil sie in energiesparende Technik investiert hat. Allein das neue, wĂ€rmegedĂ€mmte Dach der Ballspielhalle in HĂ€nigsen senkt die Heizkosten fĂŒr das GebĂ€ude um circa 5.200 Euro. „Der WĂ€rmeverbrauch hat sich gegenĂŒber dem Durchschnittswert der vergangenen drei Jahre um rund 127.000 Kilowattstunden reduziert und damit fast halbiert“, teilte Wirtschaftsförderer Andreas Fitz gestern mit. Die jĂ€hrliche Kohlendioxid-Einsparung betrage 25.600 Kilogramm.

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Uetze/Nachrichten/Investition-in-Waermedaemmung-und-LED-Technik-senkt-Energiekosten-um-70.000-Euro-im-Jahr

Energetische Sanierungen stauen sich in Velbert

Einen Stau der besonderen Art gibt es derzeit in Velbert. Denn in der Stadt herrscht ein großer energetischer Sanierungsstau bei GebĂ€uden. So stammen laut einer Studie der NRW-Bank rund 50 Prozent der hiesigen Wohnungen aus den 1950er bis 1970er Jahren – was in etwa dem NRW-Schnitt entspricht. Doch diese Immobilien erfĂŒllen zumeist nicht die modernen ökologischen Anforderungen. Oder, wie es die Leiterin des Planungsamtes, Heike Möller, ausfĂŒhrt: „Der grĂ¶ĂŸte Teil der GebĂ€ude ist energetisch nicht saniert.“

http://www.derwesten.de/staedte/velbert/energetische-sanierungen-stauen-sich-in-velbert-id11880008.html

 

Die WĂŒrzburger Eisblockwette – Das Geheimnis ist gelĂŒftet.

Vom 30. April 2016 bis 20. Mai wurde ein Kubikmeter Eis in einem nach Passivhausstandard gedĂ€mmten HĂ€uschen verschlossen. Am 20. Mai wurde das HĂ€uschen wieder geöffnet und das Schmelzwasser abgelassen. Nach 20 Tagen sind 20,64 % der 1.000 Liter geschmolzen, dies entspricht exakt 206,4 Liter. Stattliche 80 % des Eisblocks ĂŒberlebten damit das Passivhaus-Experiment – und machten sichtbar, was eigentlich gar nicht sichtbar ist: Wie sich eine GebĂ€udehĂŒlle im Passivhausstandard auswirkt und was mit einer guten, richtigen, wirkungsvollen DĂ€mmung erreicht werden kann.

http://www.wuerzburg.de/de/themen/umwelt-verkehr/klimaundenergie/tag-der-erneuerbaren-energien/411529.Die-Eisblockwette—Das-Geheimnis-ist-gelftet.html

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Die DĂ€mmung der Bodenplatte ist nicht nur finanziell ein Gewinn

Gastkommentar Ronny Meyer – Bauingenieur, Journalist und Autor

Die beste Energiebilanz erhĂ€lt man mit einer rundum energieeffizienten GebĂ€udehĂŒlle. Damit auch wirklich keine WĂ€rme verloren geht, muss man schon bei der Bodenplatte auf eine perfekte DĂ€mmung achten.

Foto: Hartmut910 I pixelio.de

Foto: Hartmut910 I pixelio.de

Beim Entwurf eines Neubaus stehen nahezu immer nur die WohnrĂ€ume und die Gesamterscheinung des Hauses im Fokus. Ist ja auch klar: Denn Dach, Fassade, Wohnzimmer, Bad und KĂŒche sind das, was man jeden Tag sieht. Und das Fundament? Das blendet man gerne aus, es gibt ja Wichtigeres. Bestenfalls werden gedanklich die Außenabmessungen und die tragenden WĂ€nde des Erdgeschosses einfach nur runter auf die Baugrubensohle gelotet, die Ecken mit Strichen verbunden. Fertig ist der Plan. Im ĂŒbertragenen Sinne könnte man sagen, es werden bei der Hausplanung die schönsten Kleider ausgesucht, aber die Schuhe haben keine Sohle. Das ist ungĂŒnstig: Denn so attraktiv das Haus auch spĂ€ter sein wird – ob mit oder ohne Keller gebaut – es kĂŒhlt nach unten aus. … Weiterlesen →

Newsticker vom 17. Mai 2016

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Der warme Wahnsinn

Im ganzen Land Ă€rgern sich EigentĂŒmer ĂŒber ihre mit WĂ€rmepumpen betriebenen Heizungen. Wegen der hohen Stromkosten fĂ€llt es bei ihnen besonders stark ins Gewicht, wenn sie falsch eingestellt sind. Und kaum eine der Stromheizungen funktioniert so, wie sie sollte.
http://www.welt.de/print/wams/finanzen/article154680836/Der-warme-Wahnsinn.html

Kostenoptimierung: Das Haus der 60.000 Möglichkeiten

FĂŒr ein neues Wohnprojekt in Feldkirch wurden die gesamten Lebenszykluskosten des GebĂ€udes in sĂ€mtlichen denkbaren Varianten berechnet – in nicht weniger als 60.000 verschiedenen Varianten! Man wollte in dem geförderten Forschungsprojekt nĂ€mlich ein fĂŒr alle Mal klĂ€ren, welche Bauweise die sowohl wirtschaftlich als auch energetisch optimale ist. Die GebĂ€udehĂŒlle werde jedenfalls ein lupenreines Passivhaus sein. Dass dieses die sinnvollste Variante sei, hĂ€tten die Berechnungen eindeutig gezeigt.
http://derstandard.at/2000036899013/Kostenoptimierung-Das-Haus-der-60-000-Moeglichkeiten

Happy Birthday, Passivhaus!

Das Konzept des Passivhauses zu entwickeln, war eine Sache: dies 1991 in die Praxis umzusetzen eine ganz andere. Die Datenbanken, die das Passivhaus Institut heute unterhÀlt, damit Planer dort geeignete Komponenten finden, suchte Wolfgang Feist damals vergeblich. Und so mussten passivhaustaugliche Bauteile teilweise erst entwickelt werden, damit das erste Passivhaus in Darmstadt-Kranichstein gebaut und die ambitionierten Kennwerte erreicht werden konnten.

Feist behielt recht, und zwar so umfassend, dass das Konzept des Passivhauses tatsĂ€chlich in den letzten 25 Jahren nicht nachgebessert werden musste. Was aber ist aus der Passivhausidee geworden, die ja nicht geboren wurde, um ein einzelnes Haus sparsam zu machen, sondern um den Energieverbrauch fĂŒr die Bereitstellung von WĂ€rme drastisch zu senken?
http://www.verlagsprojekte.de/passivhaus-news/388-happy-birthday-passivhaus.html

Wieviel Eis schmilzt im Passivhaus?

Am 30. April 2016 wurde ein Kubikmeter Eis in einem nach Passivhausstandard gedĂ€mmten HĂ€uschen verschlossen. Das HĂ€uschen steht bis 20. Mai 2016 in der WĂŒrzburger Innenstadt und kann von allen, die Interesse haben und mitwetten möchten, besucht werden. Bis 19. Mai lautet die Gewinnfrage: Wieviel Eis wird schmelzen? Wettet mit und gewinnt. Am 20. Mai wird das HĂ€uschen geöffnet und das Schmelzwasser abgelassen.

Mit der Eisblockwette will der stĂ€dtischen Fachbereich Umwelt und Klimaschutz das Potenziale einer wirkungsvollen WĂ€rmedĂ€mmung sichtbar machen. Das Sparpotenzial in den Wohnungen sowie HĂ€usern in Stadt und Landkreis WĂŒrzburg ist enorm. Durch moderne DĂ€mmtechnik und fachgerechtes Modernisieren können Kosten, Energieverbrauch und COÂČ-Emissionen effektiv reduziert werden.
http://www.wuerzburgerleben.de/2016/04/29/eisblockwette-wuerzburger-eisblock-experiment/

EigentĂŒmer investieren deutlich weniger in energetische Sanierung

Vor allem Inhaber von Ein- und ZweifamilienhĂ€usern gaben 2014 deutlich weniger Geld fĂŒr die energetische Sanierung aus. Wegen der geringeren Energiepreise rentieren sich Modernisierungsmaßnahmen viel weniger als zuvor.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/eigentuemer-investieren-deutlich-weniger-in-energetische-gebaeudesanierung-14128092.html

 

Kleine DachflĂ€chen selber begrĂŒnen

Ein GrĂŒndach verschönert Haus und Garten und unterstĂŒtzt das Mikroklima in der Umgebung. Ein weiterer Vorteil ist, dass GrĂŒndĂ€cher sehr pflegeleicht sind – einmal angelegt, sind sie quasi selbstregulierend. Vor allem kleinere FlachdĂ€cher lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick auch in Eigenarbeit begrĂŒnen.
http://www.bauemotion.de/magazin/newsletter/17095644/context/155/issueObjID/17231569

 

Tag der Architektur am 25. und 26. Juni 2016

„Architektur fĂŒr Alle“ lautet das bundesweite Motto. Neben den Projektbesichtigungen bieten einige LĂ€nderarchitektenkammern auch Touren zu einer ganzen Reihe von Projekten an. In manchen BundeslĂ€ndern laden „offene ArchitekturbĂŒros“ zum Besuch ein und erlĂ€utern ihre Arbeit. Es werden im Rahmen des Tages hier und dort auch Ausstellungen gezeigt und spezielle Kinderprogramme angeboten.
http://www.tag-der-architektur.de/


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Bis zu 4.000 € fĂŒr einen Energieberater ĂŒbernimmt der Staat

Energieberater beauftragen und Zuschuss beantragen!

Geförderte Baubegleitung durch Energieberater jetzt auch im Neubau

Foto: Hartmu910 – www.pixelio.de

Bauherren die nicht nur neu, sondern auch mit Energieeffizienz bauen wollen, kommen sich sicherlich manchmal vor, als balancieren sie auf einem Hochseil. Auf der einen Seite der Traum vom Eigenheim, auf der anderen Seite Bereitschaft und Wunsch etwas fĂŒr Klima und Umwelt zu tun. FĂŒr Letzteres gibt es zwar Aufwind in Form finanzieller Förderung vom Staat, doch Baukosten, Finanzierung und hohe energetische Baustandards zum Erreichen der ersehnten Förderstufe ziehen dabei ganz schön nach unten. Wie sollen Bauherren da das Gleichgewicht behalten? Ein Netz mit doppeltem Boden wĂ€re genau das, was sich viele beim Bauen wĂŒnschen wĂŒrden.

FĂŒr zusĂ€tzliche Sicherheit kann ein baubegleitender Energieberater sorgen.

Dieser kann sicherstellen, dass ein geplantes Effizienzhauskonzept in der Bauphase und Praxis auch wirklich aufgeht. Der Energieberater konzentriert sich dabei auf alle energetischen Schwerpunkte, die zum Erreichen eines niedrigen Energieverbrauchs und der gewĂŒnschten Förderung erforderlich sind und ergĂ€nzt somit die Leistung von Architekt und AusfĂŒhrenden. Falsche DĂ€mmstoffe, MĂ€ngel bei Einbau oder Konstruktion oder die Abstimmung und Einstellung von LĂŒftung und Heizung – konkrete Vorgaben und rechtzeitig erkannte Probleme können so direkt geklĂ€rt und behoben werden. … Weiterlesen →