DER SPIEGEL zu persönlichen Klimaschutzmaßnahmen

Klimawandel – wie sich die Welt erwärmt und was wir dagegen tun können

Im Baubereich liegen die größten Potentiale

 

DER SPIEGEL nimmt uns in seinem Beitrag “Hitzeschlag” mit auf eine Reise an die Hotspots von Erderwärmung und Klimawandel und bringt es doch auf den Punkt. Jeder muss CO2 sparen. Hier. Jetzt. Jeder nach seinen Möglichkeiten.

“Immer mehr Menschen wollen es nicht mehr nur der Politik überlassen, etwas fürs Klima zu tun”, so das Magazin. “Was hilft wirklich – mit der Aufstellung persönlicher Klimaschutzmaßnahmen” wird anschaulich verdeutlicht, wie diese wirken.

Interessanter Weise machen Maßnahmen im Bau- und Wohnbereich den größten Unterschied. Da fragt man sich, wieso sich Bund und Länder nun schon seit vielen Jahren nicht auf eine steuerliche Absetzbarkeit energetischer Sanierung einigen können. Nach wie vor steht Interessenpolitik vor Klimaschutz, auch wenn die Rhetorik einem das Gegenteil weismachen will.

Mit vernünftiger Heizanlage und Wärmedämmung spart ein Haus immerhin satte 800 kg CO2 – im Jahr! “Wenn man das selbst in der Hand hat, sollte man damit nicht warten – zumal es staatliche Förderung dafür gibt.”

Quelle DER SPIEGEL; Repräsentative Onlinebefragung  von Kearney

Quelle DER SPIEGEL; Repräsentative Onlinebefragung
von Kearney

 

Zum SPIEGEL Beitrag: https://www.spiegel.de

Klimaneutral leben!

Haus und Wohnen, Mobilität und Verkehr, Ernährung und Produktion der Lebensmittel – die persönliche CO2-Bilanz aufbessern, aber wie?
Der CO2-Rechner vom Umweltbundesamt gibt Tipps.

GEG tritt in Kraft, was Sie jetzt wissen müssen

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) tritt am 1. November 2020 in Kraft. Wir fassen für Sie zusammen, was sich ändert und was bleibt.
Gebäudeenergiegesetz - das gilt für Bauherren

Image by 2211438 from Pixabay

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) führt die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in einem Gesetz zusammen. Das heißt: EnEV, EnEG und EEWärmeG treten mit dem Inkrafttreten des GEG außer Kraft.

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Weitere Aufstockung der Gebäudeförderprogramme

Die Finanzierung der Programme ist für das laufende Jahr endgültig sichergestellt.

Gute Nachrichten für Klima und Häuslebauer: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat zusätzliche Mittel für die Gebäudeförderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums bewilligt. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm (MAP) für Erneuerbare Energien erhalten insgesamt weitere rund 2,2 Mrd. Euro.

In den KfW-Programmen “Energieeffizient Bauen und Sanieren” hat sich die Zahl der bis August dieses Jahres sanierten Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 40 Prozent gesteigert. Im ersten Halbjahr 2020 wurden in den KfW-Programmen Kredite und Zuschüsse in Höhe von insgesamt 14,5 Mrd. Euro zugesagt.

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https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201009-gute-nachrichten-fuer-den-klimaschutz-weitere-aufstockung-der-bmwi-gebaeudefoerderprogramme.html

Erster Bundespreis UMWELT & BAUEN

Es gelingt nachhaltige Bauweisen und Sanierungsprojekte bezahlbar umzusetzen.
Innovative Projekte für nachhaltiges Bauen wurden erstmals mit dem Bundespreis ausgezeichnet.

Energieeffizientes Bauen

Ob moderne Wohngebäude mit besonders geringem Energiebedarf und sozialverträglichen Mieten oder das intelligent gestaltete Schulgebäude mit energiesparsamer Low-Tech Lüftung – mit innovativen Ideen antworten die mit dem ersten Bundespreis UMWELT & BAUEN prämierten Bauprojekte aus Aalen, Hamburg und Berlin des ersten Bundespreises UMWELT & BAUEN auf die Herausforderungen nachhaltigen Bauens. … Weiterlesen

Grüner wird’s nicht – Hamburg fördert Grüne Fassaden

Die Vision Hamburg`s: Neubauten und geeignete Flachdachsanierungen über 100 m² mit grünen Dächern (Intensiv oder Extensiv) zu versehen. Mindestens 70 % der Neubauten mit Flachdach oder flachgeneigten Dächern und geeigneten Flachdachsanierungen werden begrünt, davon sind 20 % für Bewohner oder Beschäftige als Freiräume nutzbar.
Smart is Green Hamburg_© BUE. Landschaftsarchitektur L+

Smart is Green Hamburg © BUE. Landschaftsarchitektur L+

Bis Dezember 2024 können Grundeigentümer Zuschüsse für den Bau von Gründächern und nun auch für Grüne Fassaden beantragen. Ausgezahlt werden diese Mittel über die Hamburgische Investitions- und Förderbank. Seit 1. Juni 2020 fördert die Umweltbehörde auch Eigentümer, die eine begrünte Pergola, vertikale Gärten oder Fassadengrün anlegen. 40 Prozent der Kosten, maximal 100.000 Euro können Antragstellerinnen und Antragsteller erhalten.

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NACHHALTIGKEIT VON DÄMMSTOFFEN

In unserem Gastbeitrag nimmt K. Paschko die Rolle von Dämmstoffen für ein nachhaltiges, ökologisches und umweltbewusstes Bauen unter die Lupe. Dazu hat sie sich nicht nur das von Energie Kompakt veröffentlichte Whitepaper “Ökologische Dämmung” genauer angeschaut.

Beim Nachaltigen Bauen sind nicht nur die Baustoffe ansich relvant Foto: pixabay.com Michael Gaida

Beim Nachaltigen Bauen sind nicht nur die Baustoffe an sich relevant
Foto: pixabay.com Michael Gaida

Weit verbreitet hat sich die Idee vom ökologischen Bauen. Der Begriff ist jedoch irreführend, da Bauen immer einen Eingriff in die Natur bzw. Umwelt darstellt und somit nicht uneingeschränkt ökologisch sein kann. Auch die Wahl der Baustoffe ändert daran zunächst einmal nichts. Es ist aber natürlich möglich, die Folgen für die Umwelt zu minimieren. Dies sollte dann aber nicht durch den Begriff ökologisch beschrieben werden, sondern Bestandteil des nachhaltigen Bauens bilden, bei dem, neben der Umwelt, auch wirtschaftliche und soziale Faktoren relevant sind. Auch Dämmstoffe sind nicht ökologisch, sondern leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Bauweise. Und dies ist möglich, unabhängig von den verwendeten Rohstoffen und der Verarbeitung.

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Das Haus von morgen

ZDF-Beitrag über modernes Bauen und darüber, wie Bauen revolutioniert werden kann

“plan b” begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist.

Die klassischen Bauweisen mit Stein oder Beton verschlingt Ressourcen, und belasten die Umwelt. Der Bausektor ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Ein Großteil der hochwertigen Baustoffe landet irgendwann im Sondermüll, wiederverwertet oder recycelt wird zu wenig.

Doch es gibt Alternativen: “plan b” begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist. Die Reportage stellt Häuser aus Holz, Lehm oder sogar aus „Müll“ vor und stellt die Frage: Modernes Bauen, traditionelle Baustoffe oder Recycling – wie Bauen wir in der Zukunft? … Weiterlesen

Gebäudebegrünung – Green Deal für Stadt und Grün

Konjunkturprogramm für Gebäudebegrünung fördert Wirtschaft und Klimaanpassung

Die Bundesregierung hat mit ihren Beschlüssen zur Förderung der Wirtschaft mit weitreichendem Blick in die Zukunft erneut auch den Bausektor und die Kommunen in ihren Fokus genommen. Darunter Maßnahmen mit klimapolitischem Schwerpunkt, denn diese können zu einem wirtschaftlichen Aufschwung im Sinne eines großen Green Deals werden.  Es gilt sowohl die Wirtschaft zu stärken als auch gleichzeitig – und nicht trotzdem – den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

 

Nun ist eine zügige Umsetzung des groben Plans ins Detail gefragt.

Wichtige und einfach umzusetzende Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung mit Klimaanpassungsstrategie – zusammengefasst von BuGG und FPX

Ein Punkt des Konjunkturpakets: Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird für 2020 und 2021 um eine Milliarde Euro auf 2,5 Milliarden Euro aufgestockt. Auch die Förderprogramme des Bundes zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude werden aufgestockt und ein Programm zur Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen in sozialen Einrichtungen wird aufgelegt. Genau hierauf zielt das aktuelle BuGG Papier „Green Deal“ mit seinen sechs Punkten ab und liefert den Verantwortlichen eine gute Vorlage für die Umsetzung in konkrete, umweltrelevante Maßnahmen, die schnell greifen und die Handlungsfähigkeit der Politik beweisen.

Denn die aktuelle Situation zeigt, wie groß das Bedürfnis nach grünen Rückzugsorten in dicht besiedelten Städten und Regionen ist. „Als Bestandteil von Konzepten für die Überflutungs- und Hitzevorsorge ist die Gebäudebegrünung ein wirksames, vergleichsweise einfaches und günstiges Instrument der Klimafolgenanpassung, die nicht in Konkurrenz zu anderen Technologien steht und bei der eine hohe Akzeptanz der Bürger zu erwarten ist“ so Dr. Gunter Mann vom BuGG. … Weiterlesen

Gründach wird zum Herzstück im Neubauquartier

Sonninquartier Hamburg

Kinderspielplatz auf dem Gründach Bildnachweis: JACKON Insulation GmbH und Gregor Heidt

Kinderspielplatz auf der Umkehrdachkonstruktion

Das Sonninquartier dürfte aktuell eines der am meisten beachteten Neubau- und Stadtteilprojekte Hamburgs sein: Bezahlbarer Wohnraum in attraktiver Lage, selbst mit dem Fahrrad kaum zehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Über 248 öffentlich geförderte Wohnungen sind im neuen Quartier im Stadtteil Hammerbrook seit 2018 entstanden. Insbesondere junge Familien werden hier ein neues Zuhause finden – deshalb wurde zentral im Innenhof des Quartiers neben Gewerbeflächen zur Nahversorgung auch eine Kindertagesstätte in das Projekt integriert.

Ein besonderes Highlight ist der fantasievoll angelegte Spielplatz, der direkt auf dem Dach der Kita entstanden ist. Das genau dieses Flachdach Architekten und Dachdeckern in Planung und Bauverlauf vor einige Herausforderungen stellte, ist jetzt kaum mehr vorstellbar. Denn die Entscheidung für eine Umkehrdach-Konstruktion erwies sich als vorteilhafte Lösung, die letztendlich einen schnellen Baufortschritt ermöglichte.

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Bauverzögerungen oder fristgerechte Fertigstellung und Übergabe

Wie wirkt sich Corona auf geplante und bereits begonnene Bauprojekte aus?

Drohende Bauverzögerungen: Foto: Sebastian Göbel / pixelio.de

Momentan führt der Corona-Lockdown bereits zu Bauverzögerungen und verhindert so die fristgerechte Fertigstellung bei einer ohnehin oft engen Zeitkalkulation. Ob sich Kontaktsperre und Quarantäne auch auf die Ansprüche von Bauherren und Mietern auswirken? Gründach, Terrasse und Balkon sind zurzeit jedenfalls die meist genutzten privaten Freiräume. 

Am Beispiel vom Bau eines Flachdachs als Umkehrdach wird deutlich, wie die Entscheidung für eine Konstruktion die fristgerechte Fertigstellung und Übergabe unterstützt. Und das auf sonst ungenutzten Dachflächen Potenzial für private Rückzugsflächen im Grünen steckt.

 

Was sagen Stimmungsbarometer und Bau-Prognosen?

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