Negativ-Schlagzeilen über Wärmedämmung verunsichern

Foto: Bernd Kasper - pixelio.de

Foto: Bernd Kasper – pixelio.de

Welcher Dämmstoff ist der Richtige? Und schließlich: Sollte man überhaupt noch dämmen? Unsere Gastautorin nimmt den vermeintlichen Dämmzwang, die Einsetzbarkeit von Dämmstoffen und den Brandschutz einmal genauer unter die Lupe.

Gastbeitrag von Serena Klein

Um hier Antworten zu finden, ist es wichtig, sich Fakten anzuschauen: Wärmedämmung unterliegt einem physikalischen Prinzip. Sie reduziert den Wärmedurchgang durch ein Bauteil wie die Wand auf ein Minimum und gehört daher heute zum energieeffizienten Bauen dazu. Grundsätzlich ist unumstritten: Um den Energiebedarf eines Hauses signifikant zu senken und in keine überdimensionierte teure Heizungsanlage investieren zu müssen, muss das Haus fachgerecht gedämmt werden. Außer man heizt sein Geld gern zum Fenster heraus. … Weiterlesen

Gründachkataster zeigen ungeahnte Potenziale

Wie Frankfurt am Main nehmen zurzeit viele Städte ihre Dächer genauer unter die Lupe.

Gründachkataster unter mein-gruendach.de finden

mein-gruendach.de

Das Ergebnis der Mainmetropole: Bereits 3.100 Gebäude mit Gründächern, eine Gesamtfläche von knapp 1 Million Quadratmeter Dachbegrünung. Das entspricht 1,35 Quadratmeter je Einwohner. Was genau das bedeutet, sieht man im Städtevergleich. So existieren in München und Stuttgart pro Einwohner knapp 2 Quadratmeter Gründachfläche, während es in Düsseldorf 1,4 und in Hamburg 0,7 Quadratmeter sind.

Doch eigentlich interessieren sich die Stadtväter eher für die Dächer, die für eine nachträgliche Begrünung in Frage kommen, sofern die Statik ausreichend ist. Die Dachanalyse in Frankfurt ergab einen überraschend hohen Anteil (40 Prozent) flacher Dächer und damit sehr gute Potenzialflächen für weitere Dachbegrünungen. Die Hauseigentümer könnten hier zum Beispiel mit einem einfachen Aufbau als Umkehrdach die Fläche nicht nur begrünen, sondern die Lebensdauer des so perfekt geschützten Daches gleich um das Doppelte erhöhen. Und Pflanzen auf den unzähligen bisher ungenutzten Dachflächen einsetzen. Begrünte Dächer schaffen eine Vielzahl positiver Effekte für Gebäude, Mensch und Umwelt. … Weiterlesen

Baugemeinschaft räumt KfW Award ab

Die Vergabe ihrer Fördergelder an Bauherren und Hauseigentümer prüft die KfW Tag für Tag auf das Strengste. Doch einmal im Jahr – beim „KfW-Award“ – zeigt sich die Förderbank spendabel.
Sieger KfW Award 2017

Quelle: Aufbruch am Anger; bauen+wohnen das Magazin zum KfW-Award

Dabei drücken die Juroren beim bundesweiten Bauherren-Wettbewerb nicht etwa beide Augen zu, sondern richten den Blick auf besonders ideenreiche, energieeffiziente und nachhaltige Projekte. Der KfW-Award ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert, bewerben konnten sich Bauherren, die in den letzten 5 Jahren gebaut haben. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto: “Ausbauen, Anbauen, Umbauen – effizient Wohnraum schaffen und modernisieren” und zielte auf den Mehrfacheffekt von Projekten ab. Denn energieeffiziente Häuser bieten eine Menge Platz für Ideen, Wohnkomfort und schließen selbst Barrierefreiheit nicht aus. … Weiterlesen

Von der Steinwüste zur Oase

Lese-Tipp der Redaktion:
Im VDI-Nachrichten-Beitrag von Fabian Kurmann dreht sich alles um mehr Grün in der Stadt

Von der Steinwüste zur Oase Im VDI-Nachrichten-Beitrag von Fabian Kurmann

Von der Steinwüste zur Oase
VDI-Nachrichten-Beitrag von Fabian Kurmann

Kurmann zeigt Trends und Entwicklungen – vom Guerilla Gardening über das Revival der Gartenstadt bis zu Beispielen, wie mit Herzblut und Engagement viel frisches Grün auch mitten in der Stadt gedeihen kann.

Wohnungsneubau und Nachverdichtung gehen allzu oft auf Kosten von Grün- und Freiflächen in der Stadt. Dabei träumen viele Stadtbewohner vom Garten oder wenigstens vom grünen Balkon. Meist bleibt das ein Traum. Dabei wären mehr Pflanzen so wichtig für die Gesundheit der Stadtbewohner. Sie filtern Schadstoffe und regulieren Luftfeuchte und Temperatur. … Weiterlesen

Newsticker 8. Mai 2017

Wir wollen Ihnen einen Überblick über die Medienresonanz des Themas Dämmen, Dämmstoffe und energieeffizientes Bauen geben. Dafür checken wir das Web für Sie und geben eine kurze Zusammenfassung der jeweiligen Artikel mit dem – aktiven – Link, damit Sie sich selbst ein Bild über den Themenbereich machen können:

Aus Holz und energieautark

Mit diesem Wohnhaus können Sie sogar umziehen

Ein österreichisches Start-Up baut Minihäuser für Sesshafte, die im Falle eines Umzugs ihr Heim mitnehmen können. Das Minihaus steht dank eines geschlossenen Wohnkreislaufes im Einklang mit der Natur. Der Aufbau des Hauses ist modular, die einzelnen Module werden in der Werkstatt vorgefertigt. In den Wandscheiben aus Vollholz bzw. Ständerwandkonstruktionen sind alle Leitungen bereits vorinstalliert. Auf die Dachelemente werden Dachabdichtung und Wärmedämmung aufgelegt. Die Dämmelemente sind bei Ab- und Wiederaufbau wieder nutzbar. Den Auf- und Abbau übernehmen örtliche Zimmermeisterbetriebe in nur etwa vier Tagen. Eine Solaranlage auf dem Dach und ein Batteriespeicher versorgen das Minihaus mit Strom. Wärme spendet ein Wasser führender 10 kW Ofen mit Speichersystem. Reicht die Sonnenenergie nicht, müssen die Selbstversorger den Ofen mit Holz oder Pellets befeuern.

http://www.ingenieur.de/Themen/Architektur/Mit-Wohnhaus-koennen-Sie-sogar-umziehen

 

Einfach feststellen, ob ein Haus für ein Gründach geeignet ist

Gründachkataster der StädteRegion Aachen online

Sie haben etliche ökologische Vorteile, schlucken den Lärm und sind gut für das Gebäudeklima: Die StädteRegion Aachen hat eine einfache Methode entwickelt, um festzustellen, ob das eigene Heim für ein Gründach geeignet ist. Umweltdezernent Uwe Zink hat jetzt den Startschuss für das so genannte „Gründachkataster“ gegeben. Ab sofort ist es unter der Adresse ​www.staedteregion-aachen.de​/​gruendachkataster erreichbar.

http://www.focus.de/regional/aachen/staedteregion-aachen-gruendachkataster-der-staedteregion-aachen-online-einfach-feststellen-ob-ein-haus-fuer-ein-gruendach-geeignet-ist_id_6803256.html

 

Dämmstoffentsorgung

Aktionsbündnis will zurück zur alten Regelung

Verbände aus Handwerk, Fachhandel, Bau-, Dämmstoff-, Entsorgungs- und Kunststoffbranche gründeten Ende März in Frankfurt die Aktionsgemeinschaft „AG EHDA“, für eine verlässliche Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoffabfällen (enthalten das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan HBCD). Gleichzeitig begrüßt der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) Pläne des Bundesbauministeriums, eine Bundesverordnung zur Entschärfung des Problems der Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffabfälle zu erlassen.

Die Novelle der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) führte zu einem Rückstau in der Entsorgungskette und entsprechenden Entsorgungsproblemen, einer Steigerung der Entsorgungskosten und dem Stopp oder gar der Verzögerung von Bauvorhaben.

http://www.handwerk-magazin.de/aktionsbuendnis-will-zurueck-zur-alten-regelung/150/4/349967

https://www.baustoffmarkt-online.de/aktuell/news-bauwirtschaft/detail/120148-neue-ag-engagiert-sich-fuer-verlaessliche-entsorgung-von-hbcd-haltigen-daemmstoffabfaellen/

 

Ist eine warme Jacke fürs Haus sinnvoll?

Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt Antworten

Was ist sinnvoller – die Wärme in den massiven Wänden des Hauses speichern oder das Haus dämmen? “Eine Frage, die öfter gestellt wird”, sagt Werner Ehl, Energieberater der Verbraucherzentrale. Seine knappe Antwort: Man kommt um eine Wärmedämmung nicht herum. Warum? Ehl erläutert: “Jeder Speicher muss zunächst aufgeladen werden und er entlädt sich mit der Zeit auch wieder. Das heißt, die Außenwand wird durch die Raumluft erwärmt und sie gibt die Wärme dann auch irgendwann wieder ab.”

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/eine-warme-jacke-fuers-haus-ist-sinnvoll_aid-1856481

 

Dämm-Rechner

So berechnen Sie, wann sich Dämmen für Ihr Haus lohnt

Ein ungedämmtes Haus darf man in Deutschland kaum noch bauen. Auch Nachrüstungen liegen im Trend. Dabei ist die Dämmung zwar offensichtlich teuer, doch behält man neben der Fassade auch die Kellerdecke und das Dach im Auge, rentiert sich die Wärmedämmung schneller, als man denkt. FOCUS Online rechnet an Beispielen vor, wann sich Maßnahmen rentieren.

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/daemm-rechner-so-berechnen-sie-wann-sich-daemmen-fuer-ihr-haus-lohnt_id_6823994.html

 

Unter dem Menüpunkt “Newsticker” erhalten Sie die aktuellen Berichte rund um das Thema Dämmen, Dämmstoffe und energieeffizientes Bauen. Gerne können Sie auch den Feed abonnieren   Klicken, um den Feed zu abonnieren - Daemmen und Gesundheit

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In Deutschland werden täglich Flächen der Größe von 100 Fußballfeldern versiegelt! Mit Dachbegrünung gegen den Klimawandel

Foto: DGNB

DGNB Sonderschau „Bauen 2020“ Foto: DGNB

Den Begriff Nachhaltigkeit nehmen wir oft als Floskel wahr, die sich immer irgendwie gut macht. Im Rahmen der Baumesse BAU 2017 zum Jahresbeginn zeigte die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Sonderschau „Bauen 2020“ was Nachhaltigkeit konkret bedeutet. Sie zeigte innovative, wegweisende architektonische Lösungen die es heute schon gibt und die die Anforderungen von morgen bereits erfüllen und somit die zukünftigen Standards definieren. Da kann das Thema Gründach natürlich nicht fehlen. Gründächer werden mehr und mehr vom Trendthema zum Must-have. Egal ob Wohnhäuser, Hotels oder Firmengebäude, vor allem der einfache Aufbau als Umkehrdach bietet eine sichere Basis für vielfältige Gründächer, Dachgärten, Dachterrassen oder Urban Gardening. … Weiterlesen

FAZ-Beitrag macht Lust aufs Gründach

zum FAZ-Beitrag

Ideen für Haus und Garten lassen sich schon mal auf einem Spaziergang durchs Quartier finden. Beim Gründach wird die Suche nach Anregungen da schon schwieriger. Mal eben jemanden aufs Dach steigen? Zudem ist ein Gründach von unten kaum wahrnehmbar – was die meisten Dachgärtner auch schätzen. Dabei würde es sich durchaus lohnen. Vor allem in Städten entstehen immer mehr „Grüne Inseln in luftiger Höhe“. Im gleichnamigen Artikel stellt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zwei Bücher vor, die ungeahnte Ein- und Ausblicke gewähren. „Über der Stadt entstehen lebendige Orte, an denen Kinder spielen, im Freien gefrühstückt und Gemüse gezogen wird.  Zwei neue Bücher zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind“, heißt es weiter. … Weiterlesen

Paris plant Nutzgärten auf Gründächern und Grünflächen

Paris – die Stadt der Liebe – hat seine Liebe für Gründächer entdeckt

„100 Hektar sollen bis 2020 neu bepflanzt werden, auf Dächern, an Fassaden oder auf Wiesen“  berichtet das Handelsblatt in einem aktuellen Beitrag.

Andere Großstädte machen es vor: Dachgarten mitten in Monaco Foto: © Gerhard Rolinger - ww.pixelio.de

Andere Großstädte machen es vor:
Dachgarten mitten in Monaco
Foto: © Gerhard Rolinger – ww.pixelio.de

Diese Entscheidung beruht dabei auf einem ganz praktischem Hintergrund:
„Ein Drittel der Bepflanzung soll dem Anbau und der Produktion von Obst und Gemüse dienen. Nahrungsmittel aus der Stadt für die Stadt. Paris erhoffe sich dadurch einen großen Effekt für den Klimaschutz: Die städtische Landwirtschaft vermeidet nicht nur Stunden, sondern Tage an Anlieferungszeiten, Treibgasemissionen werden vermindert, und wenn grüne Dächer die Sonnenstrahlungen aufnehmen, wird sogar der Betrieb an Klimaanlagen verringert” heißt es im Beitrag weiter.

Dass Paris nun auch auf begrünte Dächer und Fassaden setzt, kommt nicht von ungefähr. Denn die Gründächer machen Klimaschutz besonders in Großstädten sichtbar und greifbar. … Weiterlesen

Auf der Bauherren-Wunschliste ganz oben: Das Flachdach

Für die Ausführung gibt es drei Varianten

Flachdächer sind modern und bringen gegenüber dem Steildach manche Vorteile.

Foto: Ronny Meyer
Flachdächer sind modern und bringen gegenüber dem Steildach manche Vorteile.

Gäbe es für Flachdächer einen Aktienkurs: Er würde steil nach oben zeigen. Im Wohnhausbau hat das Flachdach nämlich in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass sich ein ganz eigener, sehr klarer Baustil entwickeln konnte. So steht das Flachdach heute ohne Frage als Synonym für „modernes Bauen“. … Weiterlesen

Schnee wird mit Dämmung über den Sommer gebracht

Wanderer könnten in den Alpen mitten im Sommer auf eine zwar unscheinbare, aber umso kältere “Snow-Farm” treffen

SommerschuheWer auf seiner Tour einen erst einmal unscheinbaren, abgedeckten Hügel entdeckt, vermutet sicherlich nicht den Schnee vom letzten Winter darunter. Doch genau so ist es. Denn der wartet trotz sommerlicher Temperaturen auf seinen Einsatz in der kommenden Skisaison.

So geschehen zum Beispiel auf der Resterhöhe, einem 1.894 Meter hohen Berg in den Kitzbüheler Alpen. Im Frühling 2015 hatten die Kitzbüheler rund 24.000 Kubikmeter Schnee deponiert und sorgfältig bedeckt mit speziellen XPS-Dämmplatten in zehn Zentimeter Stärke. Darüber eine Silofolie. … Weiterlesen