Gründachkataster zeigen ungeahnte Potenziale

Wie Frankfurt am Main nehmen zurzeit viele Städte ihre Dächer genauer unter die Lupe.

Gründachkataster unter mein-gruendach.de finden

mein-gruendach.de

Das Ergebnis der Mainmetropole: Bereits 3.100 Gebäude mit Gründächern, eine Gesamtfläche von knapp 1 Million Quadratmeter Dachbegrünung. Das entspricht 1,35 Quadratmeter je Einwohner. Was genau das bedeutet, sieht man im Städtevergleich. So existieren in München und Stuttgart pro Einwohner knapp 2 Quadratmeter Gründachfläche, während es in Düsseldorf 1,4 und in Hamburg 0,7 Quadratmeter sind.

Doch eigentlich interessieren sich die Stadtväter eher für die Dächer, die für eine nachträgliche Begrünung in Frage kommen, sofern die Statik ausreichend ist. Die Dachanalyse in Frankfurt ergab einen überraschend hohen Anteil (40 Prozent) flacher Dächer und damit sehr gute Potenzialflächen für weitere Dachbegrünungen. Die Hauseigentümer könnten hier zum Beispiel mit einem einfachen Aufbau als Umkehrdach die Fläche nicht nur begrünen, sondern die Lebensdauer des so perfekt geschützten Daches gleich um das Doppelte erhöhen. Und Pflanzen auf den unzähligen bisher ungenutzten Dachflächen einsetzen. Begrünte Dächer schaffen eine Vielzahl positiver Effekte für Gebäude, Mensch und Umwelt. … Weiterlesen

Baugemeinschaft räumt KfW Award ab

Die Vergabe ihrer Fördergelder an Bauherren und Hauseigentümer prüft die KfW Tag für Tag auf das Strengste. Doch einmal im Jahr – beim „KfW-Award“ – zeigt sich die Förderbank spendabel.
Sieger KfW Award 2017

Quelle: Aufbruch am Anger; bauen+wohnen das Magazin zum KfW-Award

Dabei drücken die Juroren beim bundesweiten Bauherren-Wettbewerb nicht etwa beide Augen zu, sondern richten den Blick auf besonders ideenreiche, energieeffiziente und nachhaltige Projekte. Der KfW-Award ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert, bewerben konnten sich Bauherren, die in den letzten 5 Jahren gebaut haben. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto: “Ausbauen, Anbauen, Umbauen – effizient Wohnraum schaffen und modernisieren” und zielte auf den Mehrfacheffekt von Projekten ab. Denn energieeffiziente Häuser bieten eine Menge Platz für Ideen, Wohnkomfort und schließen selbst Barrierefreiheit nicht aus. … Weiterlesen

Von der Steinwüste zur Oase

Lese-Tipp der Redaktion:
Im VDI-Nachrichten-Beitrag von Fabian Kurmann dreht sich alles um mehr Grün in der Stadt

Von der Steinwüste zur Oase Im VDI-Nachrichten-Beitrag von Fabian Kurmann

Von der Steinwüste zur Oase
VDI-Nachrichten-Beitrag von Fabian Kurmann

Kurmann zeigt Trends und Entwicklungen – vom Guerilla Gardening über das Revival der Gartenstadt bis zu Beispielen, wie mit Herzblut und Engagement viel frisches Grün auch mitten in der Stadt gedeihen kann.

Wohnungsneubau und Nachverdichtung gehen allzu oft auf Kosten von Grün- und Freiflächen in der Stadt. Dabei träumen viele Stadtbewohner vom Garten oder wenigstens vom grünen Balkon. Meist bleibt das ein Traum. Dabei wären mehr Pflanzen so wichtig für die Gesundheit der Stadtbewohner. Sie filtern Schadstoffe und regulieren Luftfeuchte und Temperatur. … Weiterlesen

In Deutschland werden täglich Flächen der Größe von 100 Fußballfeldern versiegelt! Mit Dachbegrünung gegen den Klimawandel

Foto: DGNB

DGNB Sonderschau „Bauen 2020“ Foto: DGNB

Den Begriff Nachhaltigkeit nehmen wir oft als Floskel wahr, die sich immer irgendwie gut macht. Im Rahmen der Baumesse BAU 2017 zum Jahresbeginn zeigte die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Sonderschau „Bauen 2020“ was Nachhaltigkeit konkret bedeutet. Sie zeigte innovative, wegweisende architektonische Lösungen die es heute schon gibt und die die Anforderungen von morgen bereits erfüllen und somit die zukünftigen Standards definieren. Da kann das Thema Gründach natürlich nicht fehlen. Gründächer werden mehr und mehr vom Trendthema zum Must-have. Egal ob Wohnhäuser, Hotels oder Firmengebäude, vor allem der einfache Aufbau als Umkehrdach bietet eine sichere Basis für vielfältige Gründächer, Dachgärten, Dachterrassen oder Urban Gardening. … Weiterlesen

Klimalounge-Blog über Konrad Fischer und unseriöse Thesen zur Dämmung

Wärmedämmung - Wissenschaft und bewährte Praxis kämpfen gegen unseriöse Themen

Foto: Daniel Bleyenberg – www.pixelio.de

Nicht nur Stefan Rahmsdorf muss immer wieder feststellen: „In den Medien wird provokanten Außenseiterthesen ein weit überproportionaler Raum gegeben, allzu oft auch sehr unkritisch, sodass in der Öffentlichkeit ein schiefes Bild entsteht – widersprüchliche Aussagen über Themen, die sich eigentlich wissenschaftlich klären lassen“. … Weiterlesen

Newsticker zum Gebäudeenergiegesetz

Foto: Rudolpho Duba - pixelio.de

Foto: Rudolpho Duba – pixelio.de

Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sollten zu einem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammengeführt werden. Wir berichteten darüber: (http://umweltbewusst-bauen.de/stimmen-zum-neuen-gebaeudeenergiegesetz/).  Nun sind die Würfel anscheinend gefallen. Ende März konnte im Koalitionsausschuss keine Einigung erzielt werden, damit ist klar: Das neue Gebäudeenergiegesetz wird vertagt und wird erst nach der Bundestagswahl auf die Tagesordnung der neuen Regierung geschrieben. Während den einen ein großer Stein vom Herzen fällt, dass der übereilt und nicht zu Ende gedachte Referentenentwurf ausgebremst wurde, ist es für die anderen eine entscheidungsschwere Absage an den Klimaschutz und die von der Regierung anvisierten Klimaschutzziele.

Wir haben geschaut, was die Medien dazu schreiben:

Klimaretter.info:
Gebäude-Energie-Gesetz gescheitert

“Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist für diese Legislatur endgültig vom Tisch. Das seit Wochen vor allem von der Unionsfraktion im Bundestag blockierte Gesetz scheiterte in der Sitzung der Koalitionsausschusses … . Bundesumwelt- und -bauministerin Barbara Hendricks (SPD) kritisierte das Vorgehen des Koalitionspartners scharf. Es sei ein “Armutszeugnis”, dass die Unionsfraktion das GEG habe scheitern lassen. “Mit dem Gesetz hätten wir bezahlbares Bauen und Klimaschutz im Gebäudebereich miteinander in Einklang gebracht und die Vorbildfunktion des Bundes unterstrichen”, sagte Hendricks gegenüber klimaretter.info.”
http://www.klimaretter.info/wohnen/nachricht/22901-gebaeude-energie-gesetz-gescheitert

Tagesspiegel: Union stoppt Gesetz für effizientere Gebäude

Zuvor hatten acht Wirtschafts- und Energiepolitiker der Union, darunter Michael Fuchs und Joachim Pfeiffer, einen dreiseitigen Brief an Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) geschrieben, in dem sie fundamentale Kritik an dem Gesetzentwurf üben. Der Brief liegt dem Tagesspiegel vor. In dem Brief bemängeln sie, dass der im Gesetzentwurf definierte Effizienzhausstandard 55 nach den Regeln der staatlichen KfW Förderbank das Gebot der Wirtschaftlichkeit verletze. Der Standard gilt zwar ab 2019 zunächst nur für neue Bürogebäude der öffentlichen Hand. Doch die Abgeordneten fürchten eine „Vorbildfunktion“ für Privatgebäude. „Am Ende stünde der Häuslebauer wirtschaftlich schutzlos da.“ Das widerspreche dem Ziel, bezahlbares Wohnen und Bauen möglich zu machen.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/klimaschutz-union-stoppt-gesetz-fuer-effizientere-gebaeude/19391742.html

Handelsblatt:
Was heißt schon „wirtschaftlich“?

An dieser Stelle scheiden sich bei Union und SPD die Geister. Denn die Frage, was wirtschaftlich ist und was nicht, wird von beiden Seiten unterschiedlich beantwortet. Aus Sicht der SPD sollen auch solche Vorhaben noch als wirtschaftlich gelten, die sich erst innerhalb einer Frist von 30 Jahren amortisieren. … Nach Überzeugung der Union sind dagegen 20 Jahre die Obergrenze des Zumutbaren. … „Der Gesetzentwurf ist eine Mogelpackung”, sagte Fuchs dem Handelsblatt. “Hier wird die Wirtschaftlichkeit eines Standards behauptet, obwohl die regierungsamtlichen Gutachter das Gegenteil sagen.“
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gebaeude-energie-gesetz-was-heisst-schon-wirtschaftlich/19484088-2.html

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Kostentreiber für energieeffizientes Bauen

Bessere Dämmstandards bei gleichbleibenden Kosten stellen die steigenden Baukosten der Gebäudetechnik in den Schatten

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Wo verstecken sich die Preistreiber im energieeffizienten Neubau? Foto: © Michael Grabscheit – www.pixelio.de

Verschärfte gesetzliche Anforderungen an Energieeffizienz und Dämmung sind schuld daran, dass energieeffizientes Bauen immer teurer wird. So heißt es zumindest allenthalben. Doch was ist dran? Dem ist die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) nachgegangen und hat die Kosten für unterschiedliche energetische Standards untersucht. Dafür hat die ARGE die Preis- und Kostenentwicklung für Roh- und Ausbau der vergangenen 16 Jahre sowie für die unterschiedlichen Energieeffizienzstandards von Wohngebäuden analysiert. … Weiterlesen

Erster Honig vom Gründach der Umweltbehörde

Hamburg wirbt mit Zuschüssen für mehr Dachgärten in der Stadt

Insgesamt 35 Kilogramm Honig produzierten die im Mai letzten Jahres auf das Gründach der Umweltbehörde in Wilhelmsburg gesetzten vier Bienenvölker mit über 200.000 fleißigen Bienchen. „Echt amtlich“ heißt der Honig und ist in 250-Gramm-Gläser abgepackt. Mit „Wilhelmsburger Inselgold“ weist das Etikett treffend auf seine Herkunft hin. Diese Menge reicht zwar nicht zum Verkauf, zeigt aber die Vielfältigkeit der Hamburger Gründachstrategie.

Honig-Verkostung auf dem Dach der Umweltbehörde. Umweltsenator Jens Kerstan und der Hamburger Imker Peter Hornberger überzeugten sich von der Qualität des Honigs. (Bild: BUE)

Honig-Verkostung auf dem Dach der Umweltbehörde. Umweltsenator Jens Kerstan und Imker Peter Hornberger überzeugten sich von der Qualität des Honigs  (Bild: BUE)

Mit der Aktion wollte Umweltsenator Jens Kerstan auch für Dachgärten in der Stadt werben. „Sie machen das Leben in unserer Stadt lebenswerter, verbessern  das Klima und sie stellen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge eine wichtige Nahrungsquelle dar. … Weiterlesen

Stimmen zum neuen Gebäudeenergiegesetz

wie dämmenUmweltbewusst bauen – eigentlich gar nicht so schwer, wenn dabei nicht eine solche Vielfalt von Gesetzen, Vorgaben und Verordnungen zu berücksichtigen wäre, so dass ohne abgeschlossenes Jurastudium nur schwer der Durchblick gewahrt werden kann. Zunächst sind hier die Bauvorgaben von Bund und Ländern zu erwähnen. Hinzu kommen zusätzliche Energieeffizienz-Richtlinien und -Verordnungen von Bundesregierung und EU.
Nicht nur Bauherrenverbände fordern seit Langem, die derzeit schwer durchschaubare Gesetzeslage zu entschärfen. Planer und Ausführende stellt jedes Projekt erneut eine Herausforderung, den sich teilweise wiedersprechenden Anforderungen gerecht zu werden. Es wird Zeit, Klarheit zu schaffen und den Paragraphendschungel zu lichten. Nachdem sich lange nichts getan hat, liegt nun ein Referentenentwurf des Wirtschafts- und des Umweltministeriums vor. Doch was steht drin und wie reagieren die Verbände?   … Weiterlesen

FAZ-Beitrag macht Lust aufs Gründach

zum FAZ-Beitrag

Ideen für Haus und Garten lassen sich schon mal auf einem Spaziergang durchs Quartier finden. Beim Gründach wird die Suche nach Anregungen da schon schwieriger. Mal eben jemanden aufs Dach steigen? Zudem ist ein Gründach von unten kaum wahrnehmbar – was die meisten Dachgärtner auch schätzen. Dabei würde es sich durchaus lohnen. Vor allem in Städten entstehen immer mehr „Grüne Inseln in luftiger Höhe“. Im gleichnamigen Artikel stellt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zwei Bücher vor, die ungeahnte Ein- und Ausblicke gewähren. „Über der Stadt entstehen lebendige Orte, an denen Kinder spielen, im Freien gefrühstückt und Gemüse gezogen wird.  Zwei neue Bücher zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind“, heißt es weiter. … Weiterlesen